Du benennst "die Mittel" als hinderlich für eine Verschwörung. Damit meinst Du wahrscheinlich, dass es an Geld fehlen würde, um so ein Projekt umzusetzen, oder?
Um zu wissen, wieviel Geld notwendig wäre, müsste man erst einmal wissen, welche Schritte wirklich notwendig wären, um einen Plan dieser Größenordnung umzusetzen.
Dass Al Kaida aus fanatisierten Wahnsinnigen besteht, streitet hier niemand ab. Diese Gruppierung ist eine von der CIA geschaffene Formation. Sind wir uns darüber einig, dass es enge Beziehungen zwischen der CIA und den ehemaligen Mudschaheddin gab? Immerhin haben sie für die USA in Afghanistan gekämpft. Bin Laden war der vorderste Kontaktmann der CIA zu diesen Kämpfern, die in einer Datenbank ("Al Quaida") gesammelt wurden. Die Bindung zwischen den USA und Bin Laden ging angeblich kaputt, als die USA in den Irak einfielen. Seitdem wurden die USA von Bin Laden gehasst. Dass seine CIA-Kontakte damit beendet waren, konnte ich bisher jedoch nicht feststellen.
Jedenfalls ist mit den Terroristen genug "Menschenmaterial" vorhanden, das absolut nichts davon wissen muss, dass es bewusst für die eigenen Zwecke instrumentalisiert wird. Man hat völlig kostenlose "Auftragskiller", für die man nur noch den Weg ebnen muss.
Falls Vorkehrungen an den zu zerstörenden Gebäuden getroffen werden mussten, und darauf spielst Du ja mit den "Mitteln" sicherlich an, so denke ich nicht, dass eine besonders große Gruppe von Individuen einen völligen Überblick über den zu vollziehenden Akt haben muss. Die allermeisten Menschen wissen überhaupt nicht, welche Rolle sie spielen. Man braucht nicht viele Involvierte, sondern wenige mächtige Entscheidungsträger und psychopathische Schauspielkünste.
Die Verknüpfung zwischen den Saudis und der Bush-Familie ist zu eng, um einfach übersehen zu werden. Beide Clans haben Milliardendeals miteinander abgeschlossen und waren/sind tief miteinander verbandelt.
Ein interessanter Überblick, bis in welche Sphären der Einfluss der Familie Bush reicht, wird hier deutlich: https://www.youtube.com/watch?v=TPD9kAJT98o
Dass der Einmarsch in den Irak schon vor 9/11 auf der Agenda stand und nur noch ein Grund gesucht wurde, geht aus dem PNAC (Project for the New American Century) hervor: "the U.S. has the authority under existing UN resolutions to take the necessary steps, including military steps, to protect our vital interests in the Gulf."
Der PNAC-Kriegstreiber R.M.Gerecht bemerkte dazu, dass die USA die Welt gegeneinander aufreiben muss, um die überlegene Macht zu bleiben, und dass dies und die Sicherung amerikanischer Interessen nur durch einen Krieg gegen Saddam Hussein passieren könne: "We have no choice but to re-instill in our foes and friends the fear that attaches to any great power.... Only a war against Saddam Hussein will decisively restore the awe that protects American interests abroad and citizens at home".[56]"
https://en.wikipedia.org/wiki/...tury#Calls_for_regime_change_in_Iraq usw.
Als Rückblick: Saddam Hussein war vor dem Krieg durch George Bush sen. immer ein Liebling der USA. Er fiel erst durch eine von der damaligen US-Botschafterin im Irak vermittelten Lüge in die gestellte Falle und griff Kuweit an, weil er sich der Rückendeckung durch die USA sicher war: "Glaspie replied: “We have no opinion on the Arab-Arab conflicts, like your border disagreement with Kuwait. I was in the American Embassy in Kuwait during the late ’60s. The instruction we had during this period was that we should express no opinion on this issue and that the issue is not associated with America” (according to the transcript published in The New York Times on 23 September 1990). Furthermore, the Iraqi leader was informed that Washington would considered it logical if the disputed oil-rich Al-Rumeila area belonged to Iraq. He was also informed that Baghdad alone should decide the ways of implementing its claims to Kuwait." http://orientalreview.org/2010/11/12/a-trap-for-hussein-ii/
Daraus kann man konstatieren, dass auch schon der erste Irak-Krieg durch eine Verschwörung zustande kam (s. auch oben die Brutkastenlüge).
Was ist also so undenkbar daran, dass auch der Krieg des Sohnemanns auf einer Verschwörung basiert? Das Problem war jedoch, dass die Bevölkerung überhaupt kein Interesse an Kriegen hat, die nicht gut begründet werden, um sie zu überzeugen, ihre "göttliche Goodness" mal wieder unter Beweis zu stellen.
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