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Zehnjährige US-Rendite: Neuorientierung
20.03.14 12:28
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Nach einem kurzen Anstieg scheint die Rendite der zehnjährigen US-Bonds wieder Richtung Süden zu drehen und damit unser Szenario einer übergeordnet gültigen, abwärts gerichteten Tendenz zu erfüllen, so die Analysten der WGZ BANK.
Mit dem Anstieg gestern nach der FED-Sitzung sei dieses Szenario allerdings in Frage gestellt worden.
Charttechnisch und vor allem zyklisch sei dieser Anstieg zu einer denkbar ungünstigen Zeit gekommen, denn die Sätze hätten gerade eine (scheinbare?) Zick-Zack-Erholung als Antwort auf die Abwärtsbewegung seit Jahresanfang abgeschlossen. Nun hätte eine weitere, gleichwertige Abwärtswelle folgen sollen, die bis etwa 2,33% anhalten sollte.
Nach der genannten Reaktion auf die gestrige FED-Sitzung sei diese Sichtweise zunächst wenig wahrscheinlich. An ihre Stelle trete in den Erwartungen der Analysten nun eine schwankende Seitwärtsbewegung, welche die Sätze zwischen 2,58% und gut 2,80% schwanken lasse.
Erst wenn die Rendite nochmals unter 2,58% falle, werde die alte Zielmarke wieder akut. Hinweise für eine solche Entwicklung seien momentan aber nicht erkennbar.
Natürlich werde durch eine solche Entwicklung auch der heimische Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nachhaltig beeinflusst, dem die Analysten über kurz oder lang eigentlich einen Ausbruch über seine letzte Marke bei 144,00% zugetraut hätten. Auch dieses Szenario müsse nun in Frage gestellt werden.
Hinzu komme die Indikatorenkonstellation, denn der RSI habe nicht - wie in der Vergangenheit öfters zu beobachten - bei etwa 50% im neutralen Bereich nach unten gedreht, um damit die nächste Abwärtswelle einzuleiten. Stattdessen scheine er weiter leicht anzusteigen.
Das ursprüngliche Szenario der Analysten einer weiteren Abwärtsbewegung der Rendite müsse in Frage gestellt werden. Vorerst würden die Analysten von einer Neuorientierung und damit von einer temporären Seitwärtsbewegung ausgehen. (20.03.2014/alc/a/a)
Mit dem Anstieg gestern nach der FED-Sitzung sei dieses Szenario allerdings in Frage gestellt worden.
Charttechnisch und vor allem zyklisch sei dieser Anstieg zu einer denkbar ungünstigen Zeit gekommen, denn die Sätze hätten gerade eine (scheinbare?) Zick-Zack-Erholung als Antwort auf die Abwärtsbewegung seit Jahresanfang abgeschlossen. Nun hätte eine weitere, gleichwertige Abwärtswelle folgen sollen, die bis etwa 2,33% anhalten sollte.
Erst wenn die Rendite nochmals unter 2,58% falle, werde die alte Zielmarke wieder akut. Hinweise für eine solche Entwicklung seien momentan aber nicht erkennbar.
Natürlich werde durch eine solche Entwicklung auch der heimische Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nachhaltig beeinflusst, dem die Analysten über kurz oder lang eigentlich einen Ausbruch über seine letzte Marke bei 144,00% zugetraut hätten. Auch dieses Szenario müsse nun in Frage gestellt werden.
Hinzu komme die Indikatorenkonstellation, denn der RSI habe nicht - wie in der Vergangenheit öfters zu beobachten - bei etwa 50% im neutralen Bereich nach unten gedreht, um damit die nächste Abwärtswelle einzuleiten. Stattdessen scheine er weiter leicht anzusteigen.
Das ursprüngliche Szenario der Analysten einer weiteren Abwärtsbewegung der Rendite müsse in Frage gestellt werden. Vorerst würden die Analysten von einer Neuorientierung und damit von einer temporären Seitwärtsbewegung ausgehen. (20.03.2014/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


