Erweiterte Funktionen
Zehnjährige US-Rendite: Letzte Welle?
25.07.13 15:11
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Unsere Erwartungen bzgl. der zehnjährigen US-Rendite hatten sich im letzten Betrachtungszeitraum nahezu erfüllt, sodass sich an unserem Szenario nichts geändert hat, im Rahmen dieser Prognose erwarten wir weiter anziehende Sätze, so die Analysten der WGZ BANK.
Unter charttechnischen Gesichtspunkten sei dabei auffällig, dass der Anfang Mai gestartete Aufwärtstrend weiterhin intakt sei. So habe zwar die Aufwärtsdynamik der Rendite etwas nachlassen können, dennoch zeige der Chart ansteigende Hoch- und Tiefpunkte der Sätze an. Zudem sei das mögliche Rückschlagspotenzial, das die Rendite bis 2,40% hätte drücken können, nicht ausgenutzt worden.
Verhalten präsentiere sich das Bild auch unter dem Blickwinkel der Elliott-Wellen-Theorie. Vermutlich stelle die Struktur der letzten Wochen eine "4" dar. Die beiden Tiefpunkte (vgl. Bögen) sollten der Theorie nach eigentlich abfallen. Die Tatsache, dass sie ansteigen würden, sorge nun für eine sog. "running correction", die wiederum auf noch vorhandenes, übergeordnetes Abwärtspotenzial für die Anleihepreise spreche. Das - zumindest vorläufige - Ende des Rendite-Anstiegs scheine also noch nicht (ganz) erreicht worden zu sein.
Auf ein solches, bevorstehendes Ende würden grundsätzlich die Indikatoren verweisen. Als Anzeichen für eine definitive Wende fehle allerdings noch eine negative Divergenz, die weder im RSI noch im MACD-Histogramm erkennbar sei. Damit stehe vermutlich noch eine (vorerst letzte) Aufwärtswelle aus. Diese würde dann auch zu dem bereits angesprochenen, elliott-technischen Szenario passen, denn zur Komplettierung des idealtypischen Musters fehle noch die "5".
Unter zyklischen Gesichtspunkten sollte die Aufwärtsbewegung bis zum Freitag in einer Woche anhalten, als Ziel biete sich dabei ein Niveau von 2,85% an. Anschließend sollte sich das Geschehen wieder etwas beruhigen: Bis Mitte September werde die Rendite wahrscheinlich bis auf die letzten Tiefs bei etwa 2,45% zurückkommen.
Die Bären hätten einen ersten Schuss vor den Bug erhalten, vermutlich würden sie das Heft aber noch nicht aus der Hand geben und die Rendite werde nochmals ansteigen. In einer vorerst letzten Welle könne dabei ein Niveau von 2,85% erreicht werden, bevor sich die Lage anschließend über Wochen entspannen dürfte. Mit Erreichen des Niveaus von etwa 2,45% müsse dann eine Neueinschätzung erfolgen. (25.07.2013/alc/a/a)
Unter charttechnischen Gesichtspunkten sei dabei auffällig, dass der Anfang Mai gestartete Aufwärtstrend weiterhin intakt sei. So habe zwar die Aufwärtsdynamik der Rendite etwas nachlassen können, dennoch zeige der Chart ansteigende Hoch- und Tiefpunkte der Sätze an. Zudem sei das mögliche Rückschlagspotenzial, das die Rendite bis 2,40% hätte drücken können, nicht ausgenutzt worden.
Auf ein solches, bevorstehendes Ende würden grundsätzlich die Indikatoren verweisen. Als Anzeichen für eine definitive Wende fehle allerdings noch eine negative Divergenz, die weder im RSI noch im MACD-Histogramm erkennbar sei. Damit stehe vermutlich noch eine (vorerst letzte) Aufwärtswelle aus. Diese würde dann auch zu dem bereits angesprochenen, elliott-technischen Szenario passen, denn zur Komplettierung des idealtypischen Musters fehle noch die "5".
Unter zyklischen Gesichtspunkten sollte die Aufwärtsbewegung bis zum Freitag in einer Woche anhalten, als Ziel biete sich dabei ein Niveau von 2,85% an. Anschließend sollte sich das Geschehen wieder etwas beruhigen: Bis Mitte September werde die Rendite wahrscheinlich bis auf die letzten Tiefs bei etwa 2,45% zurückkommen.
Die Bären hätten einen ersten Schuss vor den Bug erhalten, vermutlich würden sie das Heft aber noch nicht aus der Hand geben und die Rendite werde nochmals ansteigen. In einer vorerst letzten Welle könne dabei ein Niveau von 2,85% erreicht werden, bevor sich die Lage anschließend über Wochen entspannen dürfte. Mit Erreichen des Niveaus von etwa 2,45% müsse dann eine Neueinschätzung erfolgen. (25.07.2013/alc/a/a)


