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Zehnjährige US-Rendite: Galgenfrist?
31.07.14 11:45
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Anfang Juli schien die Rendite der zehnjährigen US-Bonds nach oben wegzubrechen und wir hatten mit einem Anstieg gerechnet, so die Analysten der WGZ BANK.
Anschließend aber seien die Sätze wieder zurückgefallen und hätten auf einem niedrigen Niveau stagniert, bis sie gestern wieder deutlich angezogen hätten. Da sich an der sehr langfristigen Sichtweise nichts geändert habe, stelle sich die Frage, ob die Bullen eine letzte Galgenfrist erhalten hätten, oder ob die Rendite auch in den kommenden Wochen auf dem niedrigen Niveau verharren werde.
Unter charttechnischen Gesichtspunkten lasse sich sicherlich die Gefahr einer Bodenbildung ablesen, denn die Möglichkeit einer W-Formation bestehe. Diese konkretisiere sich aber erst, wenn die Sätze über den nun anstehenden Widerstandsbereich bei gut 2,65% steigen würden. Sollte sich dieser Ausbruch nicht verhindern lassen, stünde als nächstes Ziel bereits ein Niveau von gut 2,80% und schließlich etwa 3,00% an.
In den kommenden Tagen werde diese Entscheidung vermutlich nicht getroffen, zunächst werde die Rendite voraussichtlich stagnieren oder wieder leicht nachgeben. Aufmerksam sollten Anleger aber zur Mitte der nächsten Woche sein, denn dann dürfte sich das weitere Schicksal entscheiden.
Ein ähnliches Bild würden auch die Indikatoren vermitteln, denn der RSI habe bis in den neutralen Bereich angezogen. Oft stagniere der Oszillator in dieser Position für einige Sitzungen. Die dann eingeschlagene Richtung dürfte aber nicht nur die Tendenz der anschließenden Börsentage anzeigen, sondern auch die übergeordnete Tendenz. Mit einem dann möglichen, erneuten Kaufsignal des MACD würde der neue mittel- bis langfristige Aufwärtstrend dann bestätigt werden.
Es würden sich weiterhin einige Hinweise auf eine übergeordnete Bodenbildung finden lassen, unter Timing-Aspekten stehe das definitive Signal aber noch aus. Sollten die morgen anstehenden Arbeitsmarktzahlen nicht für Überraschungen sorgen, könnte sich die Tendenz in der kommenden Woche entscheiden. (31.07.2014/alc/a/a)
Anschließend aber seien die Sätze wieder zurückgefallen und hätten auf einem niedrigen Niveau stagniert, bis sie gestern wieder deutlich angezogen hätten. Da sich an der sehr langfristigen Sichtweise nichts geändert habe, stelle sich die Frage, ob die Bullen eine letzte Galgenfrist erhalten hätten, oder ob die Rendite auch in den kommenden Wochen auf dem niedrigen Niveau verharren werde.
In den kommenden Tagen werde diese Entscheidung vermutlich nicht getroffen, zunächst werde die Rendite voraussichtlich stagnieren oder wieder leicht nachgeben. Aufmerksam sollten Anleger aber zur Mitte der nächsten Woche sein, denn dann dürfte sich das weitere Schicksal entscheiden.
Ein ähnliches Bild würden auch die Indikatoren vermitteln, denn der RSI habe bis in den neutralen Bereich angezogen. Oft stagniere der Oszillator in dieser Position für einige Sitzungen. Die dann eingeschlagene Richtung dürfte aber nicht nur die Tendenz der anschließenden Börsentage anzeigen, sondern auch die übergeordnete Tendenz. Mit einem dann möglichen, erneuten Kaufsignal des MACD würde der neue mittel- bis langfristige Aufwärtstrend dann bestätigt werden.
Es würden sich weiterhin einige Hinweise auf eine übergeordnete Bodenbildung finden lassen, unter Timing-Aspekten stehe das definitive Signal aber noch aus. Sollten die morgen anstehenden Arbeitsmarktzahlen nicht für Überraschungen sorgen, könnte sich die Tendenz in der kommenden Woche entscheiden. (31.07.2014/alc/a/a)


