Erweiterte Funktionen
Zehnjährige US-Rendite: Erneute Wende?
14.11.13 12:17
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Anfang September erreichte die Rendite der zehnjährigen US-Bonds den Wert von 3,00% und setzte anschließend zu einer Abwärtsbewegung an, so die Analysten der WGZ BANK.
In der aktuellen Konstellation stelle sich nun die Frage, ob es sich bei dieser Bewegung um einen normalen Rücksetzer als Antwort auf den zuvor gezeigten Anstieg gehandelt habe oder ob ein übergeordneter Rückzug initiiert worden sei, der dann für weiter nachgebende Sätze in den kommenden Wochen sorgen dürfte.
Bei einem Blick auf das charttechnische Bild falle der ehemals gültige Trendkanal auf, der nach unten durchbrochen worden sei. Bei einer Korrektur werde dieser Kanal parallel verschoben und sollte - unter idealtypischen Bedingungen - die neue Bandbreite bilden. Ende Oktober sei die untere Gerade getroffen worden, sodass die weitere Tendenz nun wieder aufwärts gerichtet sein dürfte. Dafür spreche auch die Tatsache, dass die (schwarze) abwärts gerichtete Trendgerade nach oben gebrochen worden sei. Das anschließende Aufsetzen auf diese Gerade, gepaart mit dem Abprallen nach oben verstärke die Aussagekraft dieser Linie.
Ein weiteres, markantes Signal würden die Fibonacci-Relationen liefern, denn der zuvor gezeigte Anstieg sei exakt um 38,2% korrigiert worden. Zudem befinde sich an dieser Marke bei 2,47% die vorangegangene "4", die nach den Regeln der Elliott-wellen-Theorie als idealtypisches Korrekturziel fungiere. Unter diesem Blickwinkel komme den nächsten Handelstagen nun eine besondere Bedeutung zu: Zeige die aktuelle Welle - wenn sie abgeschlossen worden sei - eine fünfteilige Struktur, lasse sie sich als Impuls definieren. In diesem Fall läge das nächste Ziel bei 3,00%. Auch ein Übertreffen dieser Marke werde durchaus wahrscheinlich. Erst Kurse unter 2,60% würden diesem Szenario widersprechen.
Die Indikatoren würden jedoch ebenfalls auf - zumindest kurzfristig – anziehende Renditen deuten, denn der RSI steige an und habe noch genügend Platz bis zum überkauften Bereich. Lediglich der MACD lasse noch die Möglichkeit einer übergeordneten Abwärtsbewegung zu, allerdings besitze der Indikator in der aktuellen Konstellation nur eine bedingte Aussagekraft.
Die Anzeichen würden sich verdichten, dass die Rendite der zehnjährigen US-Bonds erneut in Richtung der 3,00%-Marke tendiere. Zeitnahe Kurse unter 2,60% könnten dieses Szenario aber nochmals abwenden. (14.11.2013/alc/a/a)
In der aktuellen Konstellation stelle sich nun die Frage, ob es sich bei dieser Bewegung um einen normalen Rücksetzer als Antwort auf den zuvor gezeigten Anstieg gehandelt habe oder ob ein übergeordneter Rückzug initiiert worden sei, der dann für weiter nachgebende Sätze in den kommenden Wochen sorgen dürfte.
Ein weiteres, markantes Signal würden die Fibonacci-Relationen liefern, denn der zuvor gezeigte Anstieg sei exakt um 38,2% korrigiert worden. Zudem befinde sich an dieser Marke bei 2,47% die vorangegangene "4", die nach den Regeln der Elliott-wellen-Theorie als idealtypisches Korrekturziel fungiere. Unter diesem Blickwinkel komme den nächsten Handelstagen nun eine besondere Bedeutung zu: Zeige die aktuelle Welle - wenn sie abgeschlossen worden sei - eine fünfteilige Struktur, lasse sie sich als Impuls definieren. In diesem Fall läge das nächste Ziel bei 3,00%. Auch ein Übertreffen dieser Marke werde durchaus wahrscheinlich. Erst Kurse unter 2,60% würden diesem Szenario widersprechen.
Die Indikatoren würden jedoch ebenfalls auf - zumindest kurzfristig – anziehende Renditen deuten, denn der RSI steige an und habe noch genügend Platz bis zum überkauften Bereich. Lediglich der MACD lasse noch die Möglichkeit einer übergeordneten Abwärtsbewegung zu, allerdings besitze der Indikator in der aktuellen Konstellation nur eine bedingte Aussagekraft.
Die Anzeichen würden sich verdichten, dass die Rendite der zehnjährigen US-Bonds erneut in Richtung der 3,00%-Marke tendiere. Zeitnahe Kurse unter 2,60% könnten dieses Szenario aber nochmals abwenden. (14.11.2013/alc/a/a)


