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Zehnjährige US-Rendite: Bodenbildungsphase
26.06.14 13:15
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Nachdem die zehnjährige US-Rendite Mitte Mai aus ihrer Seitwärtsbewegung nach unten ausgebrochen war, gingen die Sätze zunächst um etwa 20 Stellen zurück, so die Analysten der WGZ BANK.
Anschließend seien sie wieder angestiegen und würden nun erneut Richtung Süden zu drehen scheinen.
Unter charttechnischen Gesichtspunkten dürften sich Anleger somit kurzfristig freuen, denn insgesamt sollte die Bewegung knapp drei Wochen andauern. Etwa die Hälfte der Zeit sei aber bereits verstrichen, sodass die Analysten um das Wochenende vom 4./7. Juli mit einem Boden rechnen würden. Diese Bodenbildung sei zunächst unproblematisch, allerdings würden die Anzeichen mittlerweile auf eine übergeordnete Wende hindeuten. Das eigentliche Ziel der Analysten, das sich bei 2,33% habe berechnen lassen, werde vermutlich nicht mehr erreicht. Ebenso sei fraglich, ob die Rendite nochmals bis zu ihrer Unterstützung bei 2,40% abfallen werde.
Auf der Oberseite biete das Niveau von 2,67% einen Widerstand. Werde dieser gebrochen, komme als nächstes Ziel ein Niveau von 2,82% in Frage.
Diese verhaltene Prognose lasse sich in erster Linie durch die Indikatoren untermauern. So deute der zwischenzeitlich deutliche Anstieg des RSI auf eine zunehmende Gegenwehr der Bären. Wesentlich wichtiger erscheine den Analysten aber die Struktur des MACD-Histogramms zu sein: Es sei kurzzeitig in den positiven Bereich gewechselt, um dann nochmals unter die neutrale Linie zu fallen. Diese Struktur könne sehr oft als eine Art "Schuss vor den Bug" gewertet werden, denn anschießend werde in der Regel die vorerst letzte Abwärtswelle gestartet.
Die Analysten würden zwar mit einem nochmaligen zyklischen Tiefpunkt rechnen, fraglich sei aber, ob die Sätze das Tief von Ende Mai bei 2,40% nochmals erreichen oder sogar unterbieten könnten. Zudem befinde sich die Rendite in einer Bodenbildungsphase, sodass die Analysten nach diesem zeitnah anstehenden Tiefpunkt mit einem etwas deutlicheren Anstieg rechnen würden. Ein Übertreffen des letzten Hochs bei 2,67% werde im Anschluss sehr wahrscheinlich. Mit Blick auf mehrere Wochen (Anfang August?) würden die Analysten daher von einem Anstieg bis gut 2,80% ausgehen. (26.06.2014/alc/a/a)
Anschließend seien sie wieder angestiegen und würden nun erneut Richtung Süden zu drehen scheinen.
Auf der Oberseite biete das Niveau von 2,67% einen Widerstand. Werde dieser gebrochen, komme als nächstes Ziel ein Niveau von 2,82% in Frage.
Diese verhaltene Prognose lasse sich in erster Linie durch die Indikatoren untermauern. So deute der zwischenzeitlich deutliche Anstieg des RSI auf eine zunehmende Gegenwehr der Bären. Wesentlich wichtiger erscheine den Analysten aber die Struktur des MACD-Histogramms zu sein: Es sei kurzzeitig in den positiven Bereich gewechselt, um dann nochmals unter die neutrale Linie zu fallen. Diese Struktur könne sehr oft als eine Art "Schuss vor den Bug" gewertet werden, denn anschießend werde in der Regel die vorerst letzte Abwärtswelle gestartet.
Die Analysten würden zwar mit einem nochmaligen zyklischen Tiefpunkt rechnen, fraglich sei aber, ob die Sätze das Tief von Ende Mai bei 2,40% nochmals erreichen oder sogar unterbieten könnten. Zudem befinde sich die Rendite in einer Bodenbildungsphase, sodass die Analysten nach diesem zeitnah anstehenden Tiefpunkt mit einem etwas deutlicheren Anstieg rechnen würden. Ein Übertreffen des letzten Hochs bei 2,67% werde im Anschluss sehr wahrscheinlich. Mit Blick auf mehrere Wochen (Anfang August?) würden die Analysten daher von einem Anstieg bis gut 2,80% ausgehen. (26.06.2014/alc/a/a)


