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Weitere Leitzinssenkung in Chile
18.04.17 09:40
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Am vergangenen Donnerstag hat die Chilenische Zentralbank über die Schlüsselzinsen entschieden, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im Januar und März habe die Banco Central de Chile den Leitzins bereits um jeweils 25 BP reduziert und auch diesmal hätten die Währungshüter die "Monetary Policy Rate" um einen Viertelprozentpunkt auf jetzt 2,75% zurückgenommen. Nach einer stetigen Abschwächung im vergangenen Jahr stagniere die Teuerungsrate der chilenischen Volkswirtschaft seit Dezember 2016 bei 2,7% gg. Vj. und liege damit knapp unter dem Inflationsziel der Notenbank von 3%. Auch im Schnitt des Gesamtjahres dürfte die Steigerung der Konsumentenpreise mit 2,7% (2016: 3,8%) in einem für die Notenbank akzeptablen Bereich liegen.
Dabei würden trotz steigender Exporte und einer moderat zulegenden Inlandsnachfrage zunehmend Konjunktursorgen in dem südamerikanischen Land aufkommen. So sei die ökonomische Entwicklung in den letzten Wochen durch einen 43 Tage anhaltenden Streik in der größten Kupfermine des Landes gebremst worden. Der Minensektor, vor allem der Kupferabbau, zähle zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes und mache einen Exportanteil von circa 60% aus.
Auf Grundlage der geschilderten Ereignisse würden die Analysten nach einem verhaltenen BIP-Plus in 2016 (+1,5% gg. Vj.) auch für das laufende Jahr nur ein Wirtschaftswachstum von 1,7% gg. Vj. erwarten. Die Notenbank dürfte daher in den kommenden Monaten die Leitzinsen noch bis auf 2,50% absenken. Mit dieser geldpolitischen Unterstützung würden die Analysten dann im kommenden Jahr mit einem beschleunigten BIP-Zuwachs von 2,5% rechnen. (18.04.2017/alc/a/a)
Im Januar und März habe die Banco Central de Chile den Leitzins bereits um jeweils 25 BP reduziert und auch diesmal hätten die Währungshüter die "Monetary Policy Rate" um einen Viertelprozentpunkt auf jetzt 2,75% zurückgenommen. Nach einer stetigen Abschwächung im vergangenen Jahr stagniere die Teuerungsrate der chilenischen Volkswirtschaft seit Dezember 2016 bei 2,7% gg. Vj. und liege damit knapp unter dem Inflationsziel der Notenbank von 3%. Auch im Schnitt des Gesamtjahres dürfte die Steigerung der Konsumentenpreise mit 2,7% (2016: 3,8%) in einem für die Notenbank akzeptablen Bereich liegen.
Dabei würden trotz steigender Exporte und einer moderat zulegenden Inlandsnachfrage zunehmend Konjunktursorgen in dem südamerikanischen Land aufkommen. So sei die ökonomische Entwicklung in den letzten Wochen durch einen 43 Tage anhaltenden Streik in der größten Kupfermine des Landes gebremst worden. Der Minensektor, vor allem der Kupferabbau, zähle zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes und mache einen Exportanteil von circa 60% aus.
Auf Grundlage der geschilderten Ereignisse würden die Analysten nach einem verhaltenen BIP-Plus in 2016 (+1,5% gg. Vj.) auch für das laufende Jahr nur ein Wirtschaftswachstum von 1,7% gg. Vj. erwarten. Die Notenbank dürfte daher in den kommenden Monaten die Leitzinsen noch bis auf 2,50% absenken. Mit dieser geldpolitischen Unterstützung würden die Analysten dann im kommenden Jahr mit einem beschleunigten BIP-Zuwachs von 2,5% rechnen. (18.04.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


