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Warum der Bund-Future weiter in der Defensive bleibt
05.01.26 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zwischen den Jahren war das Handelsgeschehen zumindest an den Aktienbörsen von einer freundlichen Tendenz bestimmt, so die Analysten der Helaba.
Der deutsche Leitindex habe das Jahr bei über 24.500 Punkten beschließen können und auch der Jahresauftakt am letzten Freitag sei mit einem leichten Plus von 0,2% gelungen. Währenddessen sei es am Devisenmarkt zu einer Korrektur gekommen. Der EUR/USD-Kurs habe nach dem Anstieg im November und bis Mitte Dezember zuletzt wieder nachgegeben. Zudem bewege sich der europäische Rentenmarkt weiterhin in einem schwierigen Umfeld und zum Jahresauftakt hätten die Kurse erneut nachgegeben. Eine Zinssenkungserwartung bezüglich der EZB sei praktisch nicht mehr vorhanden. Heute Morgen sei vor dem Hintergrund der US-Intervention in Caracas keine erhöhte Risikoaversion zu beobachten. Aktienindizes in Asien würden freundlich tendieren. Rentenkurse und Gold würden leicht anziehen, während Öl kaum bewegt sei.
Technisch betrachtet sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644/ WKN 965264) weiterhin in der Defensive, denn der Versuch, zum Jahresabschluss über die 21-Tagelinie (heute bei 127,66) zu steigen, sei fehlgeschlagen. Zudem stehe der DMI noch auf Verkauf, wobei der ADX aber an Schwung verloren habe. Des Weiteren seien MACD und Stochastic wieder über ihre Signallinien gestiegen, sodass zumindest kurzfristig ein erneuter Test der 21-Tagelinie nicht ausgeschlossen werden sollte. Jenseits davon lasse sich das 38,2%-Erholungslevel des Kursrutsches seit Ende November bei 127,82 lokalisieren. Das 61,8%-Retracement befinde sich bei 128,48 und bei 128,75 sei ein Zwischenhoch zu beachten, bevor die 55-Tagelinie bei 128,87 ins Spiel kommen könne. Auf der Unterseite seien die jüngsten Tiefs in der Zone 127,00/08 relevant, ebenso wie das Impuls- und Kontrakttief bei 126,75.
Zu Beginn des neuen Jahres habe sich die Situation beim Euro im Verhältnis zum US-Dollar eingetrübt. Indikatoren wie RSI, Stochastic und MACD würden sich gen Süden richten. Zudem sei die 21-Tagelinie bei 1,1732 am Freitag unterschritten worden und so drohe eine Fortsetzung der Korrektur, die an Weihnachten nach dem Hoch bei 1,1808 eingesetzt habe. Das Tief bei 1,1703 sei zudem unterschritten worden und der Weg scheine frei bis zum 38,2%-Korrekturniveau, das man bei 1,1679 sehe. Darunter seien die 100- und 55-Tagelinien bei 1,1665 und 1,1642 ins Visier zu nehmen. Im Falle einer Gegenbewegung wäre das Freitagshoch bei 1,1765 zu beachten. (05.01.2026/alc/a/a)
Der deutsche Leitindex habe das Jahr bei über 24.500 Punkten beschließen können und auch der Jahresauftakt am letzten Freitag sei mit einem leichten Plus von 0,2% gelungen. Währenddessen sei es am Devisenmarkt zu einer Korrektur gekommen. Der EUR/USD-Kurs habe nach dem Anstieg im November und bis Mitte Dezember zuletzt wieder nachgegeben. Zudem bewege sich der europäische Rentenmarkt weiterhin in einem schwierigen Umfeld und zum Jahresauftakt hätten die Kurse erneut nachgegeben. Eine Zinssenkungserwartung bezüglich der EZB sei praktisch nicht mehr vorhanden. Heute Morgen sei vor dem Hintergrund der US-Intervention in Caracas keine erhöhte Risikoaversion zu beobachten. Aktienindizes in Asien würden freundlich tendieren. Rentenkurse und Gold würden leicht anziehen, während Öl kaum bewegt sei.
Technisch betrachtet sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644/ WKN 965264) weiterhin in der Defensive, denn der Versuch, zum Jahresabschluss über die 21-Tagelinie (heute bei 127,66) zu steigen, sei fehlgeschlagen. Zudem stehe der DMI noch auf Verkauf, wobei der ADX aber an Schwung verloren habe. Des Weiteren seien MACD und Stochastic wieder über ihre Signallinien gestiegen, sodass zumindest kurzfristig ein erneuter Test der 21-Tagelinie nicht ausgeschlossen werden sollte. Jenseits davon lasse sich das 38,2%-Erholungslevel des Kursrutsches seit Ende November bei 127,82 lokalisieren. Das 61,8%-Retracement befinde sich bei 128,48 und bei 128,75 sei ein Zwischenhoch zu beachten, bevor die 55-Tagelinie bei 128,87 ins Spiel kommen könne. Auf der Unterseite seien die jüngsten Tiefs in der Zone 127,00/08 relevant, ebenso wie das Impuls- und Kontrakttief bei 126,75.
Zu Beginn des neuen Jahres habe sich die Situation beim Euro im Verhältnis zum US-Dollar eingetrübt. Indikatoren wie RSI, Stochastic und MACD würden sich gen Süden richten. Zudem sei die 21-Tagelinie bei 1,1732 am Freitag unterschritten worden und so drohe eine Fortsetzung der Korrektur, die an Weihnachten nach dem Hoch bei 1,1808 eingesetzt habe. Das Tief bei 1,1703 sei zudem unterschritten worden und der Weg scheine frei bis zum 38,2%-Korrekturniveau, das man bei 1,1679 sehe. Darunter seien die 100- und 55-Tagelinien bei 1,1665 und 1,1642 ins Visier zu nehmen. Im Falle einer Gegenbewegung wäre das Freitagshoch bei 1,1765 zu beachten. (05.01.2026/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,046 € | 125,8944 € | 0,1516 € | +0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


