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Warten auf Notenbanktreffen: Sinken die US-Zinsen?
21.08.25 11:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die Anleihemärkte präsentierten sich zur Wochenmitte stabil - erneut standen globale Ereignisse sowie geldpolitische Erwartungen im Fokus der Investoren, so die Börse Stuttgart.
Deutsche Staatsanleihen hätten moderat zugelegt, der Euro-Bund-Future habe bei 129,32 Punkten notiert und die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei um 2,73% gependelt. Damit bleibe das Niveau leicht über dem Wert der Vorwoche, während 30-jährige Bundesanleihen mit 3,29% rentiert hätten.
Hintergrund der Entwicklung sei eine zurückhaltende Risikoneigung der Marktteilnehmer. Die Unsicherheit rund um den Ukraine-Konflikt halte die Nachfrage nach als sicher geltenden Anleihen hoch. Beobachter würden das jüngste Gipfeltreffen in Washington als "Zwischenrunde" ohne substanziellen Durchbruch werten, was Anleger weiterhin vorsichtig agieren lasse. Die Gespräche zwischen Trump, Selenskyj und europäischen Verantwortlichen seien ergebnisoffen geblieben; trotz aller Hoffnungen auf Fortschritte überwiege am Markt daher eine abwartende Haltung.
Gleichzeitig richte sich der Blick auf das anstehende Notenbanktreffen in Jackson Hole. Die Marktteilnehmer würden gespannt auf Hinweise von US-Notenbankchef Jerome Powell zur weiteren Zinspolitik warten. Die Hoffnung auf einen expansiven geldpolitischen Kurs spiegele sich in einer anhaltenden Nachfrage nach Zinspapieren auf beiden Seiten des Atlantiks wider. (21.08.2025/alc/a/a)
Deutsche Staatsanleihen hätten moderat zugelegt, der Euro-Bund-Future habe bei 129,32 Punkten notiert und die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei um 2,73% gependelt. Damit bleibe das Niveau leicht über dem Wert der Vorwoche, während 30-jährige Bundesanleihen mit 3,29% rentiert hätten.
Hintergrund der Entwicklung sei eine zurückhaltende Risikoneigung der Marktteilnehmer. Die Unsicherheit rund um den Ukraine-Konflikt halte die Nachfrage nach als sicher geltenden Anleihen hoch. Beobachter würden das jüngste Gipfeltreffen in Washington als "Zwischenrunde" ohne substanziellen Durchbruch werten, was Anleger weiterhin vorsichtig agieren lasse. Die Gespräche zwischen Trump, Selenskyj und europäischen Verantwortlichen seien ergebnisoffen geblieben; trotz aller Hoffnungen auf Fortschritte überwiege am Markt daher eine abwartende Haltung.
Gleichzeitig richte sich der Blick auf das anstehende Notenbanktreffen in Jackson Hole. Die Marktteilnehmer würden gespannt auf Hinweise von US-Notenbankchef Jerome Powell zur weiteren Zinspolitik warten. Die Hoffnung auf einen expansiven geldpolitischen Kurs spiegele sich in einer anhaltenden Nachfrage nach Zinspapieren auf beiden Seiten des Atlantiks wider. (21.08.2025/alc/a/a)


