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Wandelanleihen mit starkem erstem Drittel in 2015
07.05.15 15:58
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Das erste Drittel im Anlagejahr 2015 verlief für Wandelanleiheninvestoren erfreulich, so die Experten von Fisch Asset Management.
Die überwiegend positiven Aktienkursentwicklungen hätten auch bei den Wandlern zu Kurssteigerungen von rund fünf bis elf Prozent geführt - je nach Strategie von defensiv bis offensiv. "Neben dem Haupteinfluss der Aktienmärkte unterstützte der Anstieg der impliziten Volatilität die Wandelanleihenkurse. Diese war im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen und drückte leider auf die Renditen der Wandler. Mit der Annäherung an den langfristigen Durchschnittswert ist hier eine Normalisierung eingetreten. Es sind auch keine Anzeichen im Markt erkennbar, die einen ähnlichen Rückgang wie im vergangenen Jahr erwarten ließen", sage Beat Thoma, CIO und Mitglied der Geschäftsführung bei Fisch Asset Management.
Dass das asymmetrische Kursverhalten von Wandelanleihen sie zu einer sinnvollen Anlageklasse in zahlreichen Umfeldern mache, sei kein Geheimnis. Besonders interessant sei aber auch der langfristige Vergleich mit Aktien und Unternehmensanleihen. Denn die Betrachtung von Dezember 1996 bis Ende April 2015 zeige, dass Wandler eine durchschnittliche Jahresrendite von 7,25 Prozent ausweisen würden (Thomson Reuters Global Convertible Index, EUR hedged). Erst dahinter folge mit 6,80 Prozent jährlicher Performance der Aktienindex MSCI World AC, LOC. Mit 5,59 Prozent durchschnittlichem Jahresertrag seien Unternehmensanleihen an Position drei (ML Global Broad Market Corp, EUR hedged).
Das Ergebnis sei umso bemerkenswerter aufgrund der jüngsten Aktienhausse und unterstreiche, dass Wandelanleihen eine langfristig attraktive Beimischung im Depot seien. Neben dem reinen Performancevergleich sei die Betrachtung der durchschnittlichen jährlichen Volatilität im gleichen Zeitraum ebenfalls aufschlussreich. Mit 10,76 Prozent sei diese Kennzahl beim Wandelanleihenindex tiefer als beim Aktienindex mit 14,76 Prozent. Wandler unterlägen im untersuchten Zeitraum also weniger Schwankungen bei höheren Erträgen - ein wichtiges Asset für Anleger.
Nicht zufriedenstellend laufe der Bereich der Neuemissionen in diesem Jahr. Habe es nach dem ersten Quartal danach ausgesehen, dass die 100 Milliarden USD-Grenze im Gesamtjahr erreicht werden könne, sei im April ein Volumen von weniger als zwei Milliarden USD emittiert worden. "Nach einem erwartungsgemäß ruhigen Januar kamen im Februar und März zahlreiche Neuemissionen auf den Markt. Der April-Dämpfer ist zwar nicht dramatisch, aber sollte die Ausnahme bleiben. Denn die Nachfrage im Markt nach Wandlern ist unvermindert groß", so Thoma. (07.05.2015/alc/a/a)
Die überwiegend positiven Aktienkursentwicklungen hätten auch bei den Wandlern zu Kurssteigerungen von rund fünf bis elf Prozent geführt - je nach Strategie von defensiv bis offensiv. "Neben dem Haupteinfluss der Aktienmärkte unterstützte der Anstieg der impliziten Volatilität die Wandelanleihenkurse. Diese war im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen und drückte leider auf die Renditen der Wandler. Mit der Annäherung an den langfristigen Durchschnittswert ist hier eine Normalisierung eingetreten. Es sind auch keine Anzeichen im Markt erkennbar, die einen ähnlichen Rückgang wie im vergangenen Jahr erwarten ließen", sage Beat Thoma, CIO und Mitglied der Geschäftsführung bei Fisch Asset Management.
Das Ergebnis sei umso bemerkenswerter aufgrund der jüngsten Aktienhausse und unterstreiche, dass Wandelanleihen eine langfristig attraktive Beimischung im Depot seien. Neben dem reinen Performancevergleich sei die Betrachtung der durchschnittlichen jährlichen Volatilität im gleichen Zeitraum ebenfalls aufschlussreich. Mit 10,76 Prozent sei diese Kennzahl beim Wandelanleihenindex tiefer als beim Aktienindex mit 14,76 Prozent. Wandler unterlägen im untersuchten Zeitraum also weniger Schwankungen bei höheren Erträgen - ein wichtiges Asset für Anleger.
Nicht zufriedenstellend laufe der Bereich der Neuemissionen in diesem Jahr. Habe es nach dem ersten Quartal danach ausgesehen, dass die 100 Milliarden USD-Grenze im Gesamtjahr erreicht werden könne, sei im April ein Volumen von weniger als zwei Milliarden USD emittiert worden. "Nach einem erwartungsgemäß ruhigen Januar kamen im Februar und März zahlreiche Neuemissionen auf den Markt. Der April-Dämpfer ist zwar nicht dramatisch, aber sollte die Ausnahme bleiben. Denn die Nachfrage im Markt nach Wandlern ist unvermindert groß", so Thoma. (07.05.2015/alc/a/a)


