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Wandelanleihen schützen vor Tapering-Rückschlägen
07.05.14 11:45
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Die globalen Wandelanleihen-Indices liegen nach dem ersten Drittel des Jahres zwischen 2 Prozent und knapp 3 Prozent im Plus, so die Experten von Fisch Asset Management.
Das sei im Vergleich zu den Entwicklungen zahlreicher Aktienmärkte ein gutes Resultat - gerade angesichts des Risikopuffers von Wandlern. Beat Thoma, CIO und Mitglied der Geschäftsleitung von Fisch Asset Management, halte folgende Gründe für ausschlaggebend: "Performancetreiber in 2014 waren bis dato die Zunahme der impliziten Volatilität und die Tatsache, dass sich Aktien, die den Wandelanleihen unterliegen, relativ besser als das globale Aktienuniversum entwickelten. Zusammen mit dem laufenden Zinsertrag erzielten Wandelanleihen also eine Rendite, die beispielhaft für den langfristigen Erfolg dieser Anlageklasse steht."
Angesichts des Taperings, welches sich weiterhin dosiert präsentieren sollte, sehe Thoma im weiteren Verlauf des Jahres Wandelanleihen als die zu bevorzugende Variante an, um an Aktienkursgewinnen zu partizipieren: "Während das Tapering die Wirtschaft nicht über Gebühr belasten dürfte, kann es die Aktienmärkte durchaus härter treffen. Rückschläge im zweistelligen Prozentbereich sind durchaus im Bereich des Möglichen. Ob und wie schnell sich die Börsen bei solchen Rückschlägen erholen, ist die große Frage. Denn prinzipiell bleiben Aktien attraktiv und ein Plus im höheren einstelligen Bereich auf Jahressicht ist realistisch. Aus Risikogründen sind Wandelanleihen im aktuellen Umfeld aber noch mehr als in den beiden guten Aktien-Vorjahren die Alternative, um sich vor größeren Kursrückgängen zu schützen."
Der globale Wandelanleihenmarkt umfasse derzeit rund 500 Milliarden US-Dollar. Fällige Wandler und Neuemissionen würden sich ungefähr die Waage halten, sodass genug Liquidität vorherrsche. Besonders in Asien kämen vermehrt Wandelanleihen auf den Markt. "Es ist zurzeit der einzige Kontinent mit einer Nettozunahme an Wandlern. In Europa und in den USA ist der Trend seitwärts. Aufgrund der vielen Wachstumsunternehmen, die Wandler begeben, sehen wir ein deutliches Übergewicht im Segment "Subinvestment Grade" und nicht gerateten Papieren. Ich erwarte ein gleichmäßiges Verhältnis mit Wandlern im Bereich "Investment Grade" erst wieder, wenn die Zinsen nachhaltig steigen. Dann aber könnte es zu einer Flut von Wandelanleihen guter Bonitäten kommen", so Thoma. (07.05.2014/alc/a/a)
Das sei im Vergleich zu den Entwicklungen zahlreicher Aktienmärkte ein gutes Resultat - gerade angesichts des Risikopuffers von Wandlern. Beat Thoma, CIO und Mitglied der Geschäftsleitung von Fisch Asset Management, halte folgende Gründe für ausschlaggebend: "Performancetreiber in 2014 waren bis dato die Zunahme der impliziten Volatilität und die Tatsache, dass sich Aktien, die den Wandelanleihen unterliegen, relativ besser als das globale Aktienuniversum entwickelten. Zusammen mit dem laufenden Zinsertrag erzielten Wandelanleihen also eine Rendite, die beispielhaft für den langfristigen Erfolg dieser Anlageklasse steht."
Angesichts des Taperings, welches sich weiterhin dosiert präsentieren sollte, sehe Thoma im weiteren Verlauf des Jahres Wandelanleihen als die zu bevorzugende Variante an, um an Aktienkursgewinnen zu partizipieren: "Während das Tapering die Wirtschaft nicht über Gebühr belasten dürfte, kann es die Aktienmärkte durchaus härter treffen. Rückschläge im zweistelligen Prozentbereich sind durchaus im Bereich des Möglichen. Ob und wie schnell sich die Börsen bei solchen Rückschlägen erholen, ist die große Frage. Denn prinzipiell bleiben Aktien attraktiv und ein Plus im höheren einstelligen Bereich auf Jahressicht ist realistisch. Aus Risikogründen sind Wandelanleihen im aktuellen Umfeld aber noch mehr als in den beiden guten Aktien-Vorjahren die Alternative, um sich vor größeren Kursrückgängen zu schützen."
Der globale Wandelanleihenmarkt umfasse derzeit rund 500 Milliarden US-Dollar. Fällige Wandler und Neuemissionen würden sich ungefähr die Waage halten, sodass genug Liquidität vorherrsche. Besonders in Asien kämen vermehrt Wandelanleihen auf den Markt. "Es ist zurzeit der einzige Kontinent mit einer Nettozunahme an Wandlern. In Europa und in den USA ist der Trend seitwärts. Aufgrund der vielen Wachstumsunternehmen, die Wandler begeben, sehen wir ein deutliches Übergewicht im Segment "Subinvestment Grade" und nicht gerateten Papieren. Ich erwarte ein gleichmäßiges Verhältnis mit Wandlern im Bereich "Investment Grade" erst wieder, wenn die Zinsen nachhaltig steigen. Dann aber könnte es zu einer Flut von Wandelanleihen guter Bonitäten kommen", so Thoma. (07.05.2014/alc/a/a)


