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Waffen der EZB stumpfen immer mehr ab
29.03.16 10:56
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Auch noch zwei Wochen nach der beispiellosen Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) ist die Debatte um die Sinnhaftigkeit der beschlossenen Maßnahmen in vollem Gange, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
Im Kampf gegen die geringe Inflation habe die Zentralbank weiter genügend Instrumente zur Hand, habe diese Woche EZB-Direktor Benoît Coeuré versichert. Seines Erachtens habe bereits die jüngste Lockerungsrunde vom 10. März gezeigt, dass der Notenbank die Mittel nicht ausgegangen seien, um das Preisniveau zu beeinflussen. Immerhin habe die EZB in den vergangenen zwei Jahren rund 800 Mrd. Euro neues Geld gedruckt, was den Euro um rund 20% gegenüber dem USD an Wert habe verlieren lassen.
Ihrem Ziel, die Inflation in Richtung 2% zu heben, sei die Zentralbank allerdings keinen Deut näher gekommen. Im Gegenteil, die Teuerungsrate sei im Februar auf minus 0,2% abgerutscht. Daher werde die Frage immer lauter gestellt, ob denn EZB-Präsident Mario Draghi allmählich die Munition ausgehe. Für Zentralbankgeld möge es kein Limit geben, aber das Angebot an Staats- und Unternehmensanleihen, das Draghi mit seinem Geld ankaufe, sei durchaus begrenzt. Dadurch seien die Renditen von Staatspapieren unter die Nulllinie gerutscht. Wenn die EZB nun wie angekündigt auch noch Unternehmensanleihen ankaufe, würden auch die Renditen dieser Titel in den Keller rutschen. Der Vorstandschef der Münchener Rück, Nikolaus von Bomhard, habe dazu sagt, ihm sei schleierhaft, wie die EZB die Anleihen auswählen wolle, von denen sie noch mehr ankaufen wolle. Die Zentralbank halte schon jetzt 25% aller gedeckten Anleihen und werde schon bald zehn Prozent aller europäischen Staatsanleihen halten.
Dass nun auch der eher theoretische Ansatz des so genannten Helikoptergelds debattiert werde, mute schon kurios an. Draghi habe solche zielgenauen Finanzspritzen direkt von der Zentralbank an Unternehmen und Verbraucher als ein "sehr interessantes Konzept" bezeichnet. Dagegen beschreibe Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, der bereits die vorangegangenen Entscheidungen der EZB kritisiert habe, die Option des Helikoptergeldes als ein waghalsiges geldpolitisches Experiment.
Noch deutlicher sei der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Otmar Issing, geworden,der die ganze Idee des "helicopter money" für besorgniserregend, ja, für geradezu verheerend halte. Dies sei nichts anderes als eine Bankrotterklärung der Geldpolitik, habe Issing wörtlich gesagt. Eine Notenbank, die Geld verschenke, werde kaum mehr die Kontrolle über die Notenpresse wiedererlangen können.
Man müsse sich vielmehr in der Europäischen Union klar machen, dass Geldpolitik kein Allheilmittel sei und nicht notwendige Reformen in einzelnen Ländern ersetzen könne. Dies werde offenbar vereinzelt auch bei der Notenbank so gesehen. Darauf würden Äußerungen von EZB-Direktor Coeuré hindeuten, der diese Woche darauf hingewiesen habe, dass die Geldpolitik der EZB nicht allein für eine nachhaltige Konjunkturerholung sorgen könne. Auch die Fiskal- und die Wirtschaftspolitik der Staaten der Eurozone stünden in der Verantwortung. Neben Wirtschaftsreformen könnten die Länder ihre Ausgaben für Investitionen sowie Forschung und Bildung erhöhen. Die EZB könne nicht ständig für die Politik die Kohlen aus dem Feuer holen. Damit wäre die Notenbank auf Dauer überfordert, was sich schon jetzt an dem Umstand zeige, dass ihre Waffen immer stumpfer würden.
Keine 100 Tage seien es mehr, bis die Briten entscheiden würden, ob Großbritannien noch Teil der EU sein solle oder nicht. Die Umfragewerte zu dem am 23. Juni stattfindenden Referendum seien seit dem vergangenen Sommer relativ stabil und würden pro Europa tendieren. In Online-Umfragen habe die In-Kampagne, die für einen Verbleib in der EU werbe, meist ein bis zwei Prozentpunkte Vorsprung, in Telefon-Umfragen deutlich mehr. Die Out-Kampagne, die einen Brexit favorisiere, dagegen habe bislang nirgendwo deutlich und konstant vorne gelegen.
Im Meinungskampf um den Ausgang des Referendums habe diese Woche der britische Industrieverband CBI die Kosten eines EU-Austritts in den kommenden 4 Jahren auf 100 Mrd. Pfund taxiert. Dies entspräche rund 5% der jährlichen britischen Wirtschaftsleistung und würde 950.000 Jobs gefährden. Die Option eines EU-Austritts bezeichne der Industrieverband daher als einen schweren Schlag für Lebensstandard, Jobs und Wachstum auf der Insel. Nach dem Wahlausgang werde man wissen, ob sich die Briten davon überzeugen lassen würden oder ob gar die EU noch einen teuren Anreiz habe bieten müssen, um für einen Verbleib in der Gemeinschaft zu stimmen.
Im Vorfeld des Referendums habe die Bank of England (BoE) an ihrem geldpolitischen Kurs nicht gerüttelt. Sie habe bei ihrer jüngsten Sitzung den Leitzins bei 0,50% belassen und es sei auch nicht davon auszugehen, dass sich vor der Abstimmung daran etwas ändern werde. Sei zu Jahresbeginn noch eine Zinsanhebung für möglich gehalten worden, so würden jetzt sogar wieder Zinssenkungen in Erwägung gezogen. Aber noch sei es nicht soweit.
Auch bei zahlreichen kleinen Ländern zeige der Zinstrend nach unten. So hätten sowohl die Norwegische als auch die Ungarische Zentralbank ihre Leitzinsen gesenkt. Die Ungarische Zentralbank habe sogar überraschend Negativzinsen eingeführt. Die Währungshüter in Budapest hätten den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld auf 1,2% von zuvor 1,35% gesenkt. Parallel dazu hätten sie, dem Vorbild der EZB folgend, einen Minuszins für Banken eingeführt, die über Nacht Geld bei der Notenbank parken würden. In Ungarn betrage die Strafgebühr 0,05% gegenüber minus 0,4% bei der EZB.
Die Norwegische Zentralbank habe ihren Leitzins um 0,25%-Punkte auf jetzt 0,5% reduziert und sich weitere Senkungen im laufenden Jahr vorbehalten. Die Notenbank gehe davon aus, dass der Leitzins im ersten Quartal 2017 bei rund 0,2% liegen werde. Die Aussichten für die norwegische Wirtschaft würden laut Notenbank-Gouverneur Oeystein Olsen nahe legen, dass der Leitzins im Laufe des Jahres noch weiter abgesenkt werden müsse.
Vor dem Hintergrund der Verlustmeldungen bei der Deutschen Bank nehme Moody's die Bonität der Bank unter die Lupe. So habe die US-Ratingagentur dem Institut avisiert, seine Einschätzung für deren Kreditwürdigkeit abzusenken. Dazu hätten das Langfristrating (A2) und das Rating für vorrangig unbesicherte Verbindlichkeiten (Baa1) gezählt.
Schon jetzt würden die Experten Kreditpapiere der Deutschen Bank nur als durchschnittlich gute Anlage ansehen. Eine eventuelle Senkung des Ratings würde laut Moodys aber nur um eine Stufe erfolgen. Ein Abgleiten in den Bereich der spekulativen Anlagen drohe folglich nicht. Dafür müsste Moody's die derzeitige Bonitätsstufe schon um drei Stufen senken.
Als Grund für ihre Überlegungen nenne die Ratingagentur zunehmende Hürden bei den Bemühungen der Deutschen Bank, die Profitabilität in den nächsten drei Jahren zu stärken und zu stabilisieren. Denn Gegenwind bei Erlösen und Ausgaben könnten zu einer Verzögerung bei der angestrebten Verbesserung führen.
Indessen habe das Geldhaus angekündigt, zumindest vorerst keine weiteren Coco-Bonds zu begeben. Diese neuartigen eigenkapitalähnlichen Anleihen seien "aktuell keine attraktive Option", habe Finanzvorstand Marcus Schenck der "Börsen-Zeitung" gesagt. Ursprünglich habe das Institut beabsichtigt, über Coco-Bonds ab 2016 weitere 3 bis 5 Mrd. Euro aufzunehmen.
Die bereits gehandelten Cocos der Deutschen Bank hätten im Februar vorübergehend stark an Wert verloren, weil viele Anleger sich darum gesorgt hätten, ob die Bank nach dem Rekordverlust von 2015 die versprochenen Zinsen auf die 2014 ausgegebenen Papiere zahlen könne.
Um die Übernahme des zweitgrößten Brauereikonzerns SAB Miller bewerkstelligen zu können, habe sich die US-amerikanische Brauerei Anheuser-Busch der Hilfe der Anleger bedient und insgesamt 13,25 Mrd. Euro mittels sechs neuer Bonds refinanziert. Die Ausstattung der einzelnen Tranchen richte sich nach der Laufzeit und stelle sich folgendermaßen dar: ISIN BE6285450449 / WKN A18ZDM/ 2020 als Floater (3-Monats-Euribor +75 bps), ISIN BE6285451454 / WKN A18ZDN/ 2020 mit 0,625% p.a., ISIN BE6285452460 / WKN A18ZDP/ 2022 mit 0,875% p.a., ISIN BE6285454482 / WKN A18ZDQ/ 2025 mit einer Zinszahlung von 1,5% p.a., ISIN BE6285455497 / WKN A18ZDR/ 2028 als 2%er und nicht zuletzt ISIN BE6285457519 / WKN A18ZDS/ 2036 mit einem Kupon von 2,75%. Bei allen Anleihen sei der für Privatanleger interessante Nominalbetrag von 1.000 Euro als Mindestanlagesumme festgelegt worden und mit Ausnahme des Floaters sei auch immer ein optionales Kündigungsrecht zugunsten des Emittenten (Make-Whole-Option) in die Anleihebedingungen aufgenommen worden.
Aber auch der deutsche Baustoffhersteller HeidelbergCement sei am Primärmarkt aktiv gewesen und habe 1 Mrd. Euro im Rahmen einer siebenjährigen Anleihe (ISIN XS1387174375 / WKN A2AASH) mit einer Mindeststückelung von 1.000 Euro refinanziert. Das Unternehmen zahle dem Investor einen jährlichen Kupon in Höhe von 2,25% bis zum Laufzeitende am 30.03.2023. Das Papier sei mit 99,616% bzw. einem Emissionsspread von +246,9 bps über der vergleichbaren Bundesanleihe begeben worden. Auch diese Anleihe sei mit einem optionalen Kündigungsrecht zu Gunsten des Emittenten (Make-Whole-Option) ausgestattet.
Wer seit Anfang März auf eine nachhaltige Korrektur des Euro-Bund-Future gesetzt habe, habe inzwischen einsehen müssen, dass das Rentenbarometer als "Stehaufmännchen" bezeichnet werden könne. Trotz zwischenzeitlicher Schwächephasen tendiere es bereits seit Jahren langfristig nur in eine Richtung: gen Norden. Noch sei zwar das Hoch vom 29.02. bei 164% etwa einen Prozentpunkt entfernt, aber das seien in Zeiten der "Geldschwemme" nur Peanuts. Die Anschläge von Brüssel und die Aussicht auf Interventionen der EZB würden viele Investoren die Scheu verlieren lassen, auf einem Niveau zu investieren, das früher nicht für möglich gehalten worden sei.
Wo die Logik aussetze, komme die Charttechnik ins Spiel! Im Windschatten der FED-Entscheidung habe sich der Juni-Kontrakt wieder peu à peu von 161,09% bis auf 163,05% erholt und setze nun zum Test der bisherigen Höchstmarke bei 164% an. Doch es gebe nicht nur Widerstandslinien, sondern auch Unterstützungslinien. Eine erste verlaufe bei 161,80% (mehrere Hochs und Tiefs Ende Januar) und eine zweite bei 160,81% (Tief vom 10.03.).
Die Vermeidung von Strafzinszahlung habe oftmals höchste Priorität und dadurch würden deutsche Staatstitel bis zu einer Fälligkeit im Jahre 2024 bereits Negativrenditen abwerfen. Dies werde sicherlich so lange so bleiben, bis zum Verkauf anstehendes Material die Nachfrage der EZB und ihrer nationalen Partner übersteige. Und das könne noch dauern. Aktuell notiere das Sorgenbarometer bei 163,03%.
In der Karwoche seien in Euroland Kapitalmarktemissionen im Volumen von ca. 15 Mrd. Euro begeben worden. Den Auftakt habe die Slowakei mit der Aufstockung diverser Altemissionen (ISIN SK4120009234 / WKN A1HLL8/ 2018; ISIN SK4120008871 / WKN A1HCKU/ 2024; ISIN SK4120009762 / WKN A1ZB9Q/ 2029) gemacht und die Niederlande hätten mittels einer neuen zehnjährigen Anleihe (ISIN NL0011819040 / WKN A1VNKY) ca. 5,7 Mrd. Euro eingesammelt. Am gestrigen Mittwoch habe auch Portugal das Emissionsvolumen zweier Anleihen (ISIN PTOTEYOE0007 / WKN A0DY6V/ 2021; ISIN PTOTEROE0014 / WKN A1ZPDR/ 2030) erhöht und Deutschland habe die aktuelle 30-jährige Anleihe (ISIN DE0001102341 / WKN 110234) um 1 Mrd. Euro auf 15 Mrd. Euro aufgestockt. Die technisch unterzeichnete Anleihe - es hätten nur Bietungen über nominal 972 Mio. Euro vorgelegen - sei bei einer Durchschnittsrendite von 0,94% zugeteilt worden. Trotz der geringen Nachfrage seien lediglich 190 Mio. Euro zur Marktpflege zurückbehalten worden.
In den USA hingegen seien in dieser ebenfalls verkürzten Handelswoche die üblichen Geldmarkttitel (vier Wochen, drei und sechs Monate) für insgesamt 117 Mrd. USD und zweijährige T-Notes als Floater für 13 Mrd. USD aufgelegt worden. In der kommenden Woche würden neben den T-Bills auch wieder T-Notes mit Laufzeiten von zwei, fünf und sieben Jahren emittiert.
Der Devisenmarkt habe in den vergangenen beiden Wochen vollkommen im Zeichen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der US-amerikanischen Notenbank (FED) gestanden, deren zinspolitischen Entscheidungen beim Währungspaar EUR/USD für deutliche Kursausschläge gesorgt hätten.
So habe der Euro im Vorfeld dieser beiden Termine nur knapp über der Marke von 1,08 USD (10. März) gehandelt. Vor Wochenfrist und im Nachgang der FED-Sitzung sei die Einheitswährung bis auf 1,1342 USD geklettert, habe damit ein neues Fünf-Wochen-Hoch markiert und sich somit nicht im Sinne der EZB-Notenbanker entwickelt. Nach diesen intensiven Kursschwankungen sei der Start in die Karwoche weniger spektakulär verlaufen. Unmittelbar vor den Osterfeiertagen gehe der gemeinsamen Währung Eurolands die Luft aus und so handle der Euro heute Morgen etwas schwächer bei 1,1160 USD, aber noch immer in der Tradingrange zwischen 1,10 USD und 1,135 USD.
In der Vorwoche sei die Währung Brasiliens im Verglich zum Euro noch deutlich ins Hintertreffen geraten, aber inzwischen habe sich der Brasilianische Real (BRL) von seinem Tief bei 4,2623 BRL deutlich erholen können und notiere aktuell um die Marke von 4,10 BRL.
Kurz vor Ostern seien die Privatanleger fündig geworden und hätten sich diverse Ostereier in Form von Währungsanleihen lautend auf US-Dollar, Türkische Lira, Südafrikanische Rand sowie Brasilianische Real in ihre Depots gelegt.
Disclaimer
Die hier wiedergegebenen Informationen wurden von uns sorgfältig zusammengestellt und beruhen zum Teil auf allgemein zugänglichen Quellen und Daten Dritter, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir keine Gewähr übernehmen können. Sie stellen eine Übersicht und Zusammenfassung ausgewählter Meldungen und Zahlen dar. Die Informationen stellen keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Erwerb oder zur Veräußerung dar.
Die Informationen wurden einzig zu Informations- und Marketingzwecken zur Verwendung durch den Empfänger erstellt. Sie stellen keine Finanzanalyse i.S. des § 34b WpHG dar und genügen deshalb nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegen nicht dem Verbot des Handelns vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.
Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie, für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für dessen zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader und Dieter Brichmann. (29.03.2016/alc/a/a)
Im Kampf gegen die geringe Inflation habe die Zentralbank weiter genügend Instrumente zur Hand, habe diese Woche EZB-Direktor Benoît Coeuré versichert. Seines Erachtens habe bereits die jüngste Lockerungsrunde vom 10. März gezeigt, dass der Notenbank die Mittel nicht ausgegangen seien, um das Preisniveau zu beeinflussen. Immerhin habe die EZB in den vergangenen zwei Jahren rund 800 Mrd. Euro neues Geld gedruckt, was den Euro um rund 20% gegenüber dem USD an Wert habe verlieren lassen.
Ihrem Ziel, die Inflation in Richtung 2% zu heben, sei die Zentralbank allerdings keinen Deut näher gekommen. Im Gegenteil, die Teuerungsrate sei im Februar auf minus 0,2% abgerutscht. Daher werde die Frage immer lauter gestellt, ob denn EZB-Präsident Mario Draghi allmählich die Munition ausgehe. Für Zentralbankgeld möge es kein Limit geben, aber das Angebot an Staats- und Unternehmensanleihen, das Draghi mit seinem Geld ankaufe, sei durchaus begrenzt. Dadurch seien die Renditen von Staatspapieren unter die Nulllinie gerutscht. Wenn die EZB nun wie angekündigt auch noch Unternehmensanleihen ankaufe, würden auch die Renditen dieser Titel in den Keller rutschen. Der Vorstandschef der Münchener Rück, Nikolaus von Bomhard, habe dazu sagt, ihm sei schleierhaft, wie die EZB die Anleihen auswählen wolle, von denen sie noch mehr ankaufen wolle. Die Zentralbank halte schon jetzt 25% aller gedeckten Anleihen und werde schon bald zehn Prozent aller europäischen Staatsanleihen halten.
Dass nun auch der eher theoretische Ansatz des so genannten Helikoptergelds debattiert werde, mute schon kurios an. Draghi habe solche zielgenauen Finanzspritzen direkt von der Zentralbank an Unternehmen und Verbraucher als ein "sehr interessantes Konzept" bezeichnet. Dagegen beschreibe Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, der bereits die vorangegangenen Entscheidungen der EZB kritisiert habe, die Option des Helikoptergeldes als ein waghalsiges geldpolitisches Experiment.
Noch deutlicher sei der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Otmar Issing, geworden,der die ganze Idee des "helicopter money" für besorgniserregend, ja, für geradezu verheerend halte. Dies sei nichts anderes als eine Bankrotterklärung der Geldpolitik, habe Issing wörtlich gesagt. Eine Notenbank, die Geld verschenke, werde kaum mehr die Kontrolle über die Notenpresse wiedererlangen können.
Man müsse sich vielmehr in der Europäischen Union klar machen, dass Geldpolitik kein Allheilmittel sei und nicht notwendige Reformen in einzelnen Ländern ersetzen könne. Dies werde offenbar vereinzelt auch bei der Notenbank so gesehen. Darauf würden Äußerungen von EZB-Direktor Coeuré hindeuten, der diese Woche darauf hingewiesen habe, dass die Geldpolitik der EZB nicht allein für eine nachhaltige Konjunkturerholung sorgen könne. Auch die Fiskal- und die Wirtschaftspolitik der Staaten der Eurozone stünden in der Verantwortung. Neben Wirtschaftsreformen könnten die Länder ihre Ausgaben für Investitionen sowie Forschung und Bildung erhöhen. Die EZB könne nicht ständig für die Politik die Kohlen aus dem Feuer holen. Damit wäre die Notenbank auf Dauer überfordert, was sich schon jetzt an dem Umstand zeige, dass ihre Waffen immer stumpfer würden.
Keine 100 Tage seien es mehr, bis die Briten entscheiden würden, ob Großbritannien noch Teil der EU sein solle oder nicht. Die Umfragewerte zu dem am 23. Juni stattfindenden Referendum seien seit dem vergangenen Sommer relativ stabil und würden pro Europa tendieren. In Online-Umfragen habe die In-Kampagne, die für einen Verbleib in der EU werbe, meist ein bis zwei Prozentpunkte Vorsprung, in Telefon-Umfragen deutlich mehr. Die Out-Kampagne, die einen Brexit favorisiere, dagegen habe bislang nirgendwo deutlich und konstant vorne gelegen.
Im Meinungskampf um den Ausgang des Referendums habe diese Woche der britische Industrieverband CBI die Kosten eines EU-Austritts in den kommenden 4 Jahren auf 100 Mrd. Pfund taxiert. Dies entspräche rund 5% der jährlichen britischen Wirtschaftsleistung und würde 950.000 Jobs gefährden. Die Option eines EU-Austritts bezeichne der Industrieverband daher als einen schweren Schlag für Lebensstandard, Jobs und Wachstum auf der Insel. Nach dem Wahlausgang werde man wissen, ob sich die Briten davon überzeugen lassen würden oder ob gar die EU noch einen teuren Anreiz habe bieten müssen, um für einen Verbleib in der Gemeinschaft zu stimmen.
Im Vorfeld des Referendums habe die Bank of England (BoE) an ihrem geldpolitischen Kurs nicht gerüttelt. Sie habe bei ihrer jüngsten Sitzung den Leitzins bei 0,50% belassen und es sei auch nicht davon auszugehen, dass sich vor der Abstimmung daran etwas ändern werde. Sei zu Jahresbeginn noch eine Zinsanhebung für möglich gehalten worden, so würden jetzt sogar wieder Zinssenkungen in Erwägung gezogen. Aber noch sei es nicht soweit.
Auch bei zahlreichen kleinen Ländern zeige der Zinstrend nach unten. So hätten sowohl die Norwegische als auch die Ungarische Zentralbank ihre Leitzinsen gesenkt. Die Ungarische Zentralbank habe sogar überraschend Negativzinsen eingeführt. Die Währungshüter in Budapest hätten den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld auf 1,2% von zuvor 1,35% gesenkt. Parallel dazu hätten sie, dem Vorbild der EZB folgend, einen Minuszins für Banken eingeführt, die über Nacht Geld bei der Notenbank parken würden. In Ungarn betrage die Strafgebühr 0,05% gegenüber minus 0,4% bei der EZB.
Die Norwegische Zentralbank habe ihren Leitzins um 0,25%-Punkte auf jetzt 0,5% reduziert und sich weitere Senkungen im laufenden Jahr vorbehalten. Die Notenbank gehe davon aus, dass der Leitzins im ersten Quartal 2017 bei rund 0,2% liegen werde. Die Aussichten für die norwegische Wirtschaft würden laut Notenbank-Gouverneur Oeystein Olsen nahe legen, dass der Leitzins im Laufe des Jahres noch weiter abgesenkt werden müsse.
Vor dem Hintergrund der Verlustmeldungen bei der Deutschen Bank nehme Moody's die Bonität der Bank unter die Lupe. So habe die US-Ratingagentur dem Institut avisiert, seine Einschätzung für deren Kreditwürdigkeit abzusenken. Dazu hätten das Langfristrating (A2) und das Rating für vorrangig unbesicherte Verbindlichkeiten (Baa1) gezählt.
Schon jetzt würden die Experten Kreditpapiere der Deutschen Bank nur als durchschnittlich gute Anlage ansehen. Eine eventuelle Senkung des Ratings würde laut Moodys aber nur um eine Stufe erfolgen. Ein Abgleiten in den Bereich der spekulativen Anlagen drohe folglich nicht. Dafür müsste Moody's die derzeitige Bonitätsstufe schon um drei Stufen senken.
Als Grund für ihre Überlegungen nenne die Ratingagentur zunehmende Hürden bei den Bemühungen der Deutschen Bank, die Profitabilität in den nächsten drei Jahren zu stärken und zu stabilisieren. Denn Gegenwind bei Erlösen und Ausgaben könnten zu einer Verzögerung bei der angestrebten Verbesserung führen.
Indessen habe das Geldhaus angekündigt, zumindest vorerst keine weiteren Coco-Bonds zu begeben. Diese neuartigen eigenkapitalähnlichen Anleihen seien "aktuell keine attraktive Option", habe Finanzvorstand Marcus Schenck der "Börsen-Zeitung" gesagt. Ursprünglich habe das Institut beabsichtigt, über Coco-Bonds ab 2016 weitere 3 bis 5 Mrd. Euro aufzunehmen.
Die bereits gehandelten Cocos der Deutschen Bank hätten im Februar vorübergehend stark an Wert verloren, weil viele Anleger sich darum gesorgt hätten, ob die Bank nach dem Rekordverlust von 2015 die versprochenen Zinsen auf die 2014 ausgegebenen Papiere zahlen könne.
Um die Übernahme des zweitgrößten Brauereikonzerns SAB Miller bewerkstelligen zu können, habe sich die US-amerikanische Brauerei Anheuser-Busch der Hilfe der Anleger bedient und insgesamt 13,25 Mrd. Euro mittels sechs neuer Bonds refinanziert. Die Ausstattung der einzelnen Tranchen richte sich nach der Laufzeit und stelle sich folgendermaßen dar: ISIN BE6285450449 / WKN A18ZDM/ 2020 als Floater (3-Monats-Euribor +75 bps), ISIN BE6285451454 / WKN A18ZDN/ 2020 mit 0,625% p.a., ISIN BE6285452460 / WKN A18ZDP/ 2022 mit 0,875% p.a., ISIN BE6285454482 / WKN A18ZDQ/ 2025 mit einer Zinszahlung von 1,5% p.a., ISIN BE6285455497 / WKN A18ZDR/ 2028 als 2%er und nicht zuletzt ISIN BE6285457519 / WKN A18ZDS/ 2036 mit einem Kupon von 2,75%. Bei allen Anleihen sei der für Privatanleger interessante Nominalbetrag von 1.000 Euro als Mindestanlagesumme festgelegt worden und mit Ausnahme des Floaters sei auch immer ein optionales Kündigungsrecht zugunsten des Emittenten (Make-Whole-Option) in die Anleihebedingungen aufgenommen worden.
Aber auch der deutsche Baustoffhersteller HeidelbergCement sei am Primärmarkt aktiv gewesen und habe 1 Mrd. Euro im Rahmen einer siebenjährigen Anleihe (ISIN XS1387174375 / WKN A2AASH) mit einer Mindeststückelung von 1.000 Euro refinanziert. Das Unternehmen zahle dem Investor einen jährlichen Kupon in Höhe von 2,25% bis zum Laufzeitende am 30.03.2023. Das Papier sei mit 99,616% bzw. einem Emissionsspread von +246,9 bps über der vergleichbaren Bundesanleihe begeben worden. Auch diese Anleihe sei mit einem optionalen Kündigungsrecht zu Gunsten des Emittenten (Make-Whole-Option) ausgestattet.
Wo die Logik aussetze, komme die Charttechnik ins Spiel! Im Windschatten der FED-Entscheidung habe sich der Juni-Kontrakt wieder peu à peu von 161,09% bis auf 163,05% erholt und setze nun zum Test der bisherigen Höchstmarke bei 164% an. Doch es gebe nicht nur Widerstandslinien, sondern auch Unterstützungslinien. Eine erste verlaufe bei 161,80% (mehrere Hochs und Tiefs Ende Januar) und eine zweite bei 160,81% (Tief vom 10.03.).
Die Vermeidung von Strafzinszahlung habe oftmals höchste Priorität und dadurch würden deutsche Staatstitel bis zu einer Fälligkeit im Jahre 2024 bereits Negativrenditen abwerfen. Dies werde sicherlich so lange so bleiben, bis zum Verkauf anstehendes Material die Nachfrage der EZB und ihrer nationalen Partner übersteige. Und das könne noch dauern. Aktuell notiere das Sorgenbarometer bei 163,03%.
In der Karwoche seien in Euroland Kapitalmarktemissionen im Volumen von ca. 15 Mrd. Euro begeben worden. Den Auftakt habe die Slowakei mit der Aufstockung diverser Altemissionen (ISIN SK4120009234 / WKN A1HLL8/ 2018; ISIN SK4120008871 / WKN A1HCKU/ 2024; ISIN SK4120009762 / WKN A1ZB9Q/ 2029) gemacht und die Niederlande hätten mittels einer neuen zehnjährigen Anleihe (ISIN NL0011819040 / WKN A1VNKY) ca. 5,7 Mrd. Euro eingesammelt. Am gestrigen Mittwoch habe auch Portugal das Emissionsvolumen zweier Anleihen (ISIN PTOTEYOE0007 / WKN A0DY6V/ 2021; ISIN PTOTEROE0014 / WKN A1ZPDR/ 2030) erhöht und Deutschland habe die aktuelle 30-jährige Anleihe (ISIN DE0001102341 / WKN 110234) um 1 Mrd. Euro auf 15 Mrd. Euro aufgestockt. Die technisch unterzeichnete Anleihe - es hätten nur Bietungen über nominal 972 Mio. Euro vorgelegen - sei bei einer Durchschnittsrendite von 0,94% zugeteilt worden. Trotz der geringen Nachfrage seien lediglich 190 Mio. Euro zur Marktpflege zurückbehalten worden.
In den USA hingegen seien in dieser ebenfalls verkürzten Handelswoche die üblichen Geldmarkttitel (vier Wochen, drei und sechs Monate) für insgesamt 117 Mrd. USD und zweijährige T-Notes als Floater für 13 Mrd. USD aufgelegt worden. In der kommenden Woche würden neben den T-Bills auch wieder T-Notes mit Laufzeiten von zwei, fünf und sieben Jahren emittiert.
Der Devisenmarkt habe in den vergangenen beiden Wochen vollkommen im Zeichen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der US-amerikanischen Notenbank (FED) gestanden, deren zinspolitischen Entscheidungen beim Währungspaar EUR/USD für deutliche Kursausschläge gesorgt hätten.
So habe der Euro im Vorfeld dieser beiden Termine nur knapp über der Marke von 1,08 USD (10. März) gehandelt. Vor Wochenfrist und im Nachgang der FED-Sitzung sei die Einheitswährung bis auf 1,1342 USD geklettert, habe damit ein neues Fünf-Wochen-Hoch markiert und sich somit nicht im Sinne der EZB-Notenbanker entwickelt. Nach diesen intensiven Kursschwankungen sei der Start in die Karwoche weniger spektakulär verlaufen. Unmittelbar vor den Osterfeiertagen gehe der gemeinsamen Währung Eurolands die Luft aus und so handle der Euro heute Morgen etwas schwächer bei 1,1160 USD, aber noch immer in der Tradingrange zwischen 1,10 USD und 1,135 USD.
In der Vorwoche sei die Währung Brasiliens im Verglich zum Euro noch deutlich ins Hintertreffen geraten, aber inzwischen habe sich der Brasilianische Real (BRL) von seinem Tief bei 4,2623 BRL deutlich erholen können und notiere aktuell um die Marke von 4,10 BRL.
Kurz vor Ostern seien die Privatanleger fündig geworden und hätten sich diverse Ostereier in Form von Währungsanleihen lautend auf US-Dollar, Türkische Lira, Südafrikanische Rand sowie Brasilianische Real in ihre Depots gelegt.
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Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie, für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für dessen zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
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16.04.26
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Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie




