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Venezuela-Anleihen: Beruhigung in Caracas


15.03.13 15:25
Fuchsbriefe

Berlin (www.anleihencheck.de) - Die Experten von "Fuchsbriefe" bleiben bei den Venezuela-Anleihen investiert.

Das befürchtete Chaos nach dem Tod des Staatspräsidenten sei bis jetzt ausgeblieben. Die Amtsgeschäfte habe jetzt vorläufig Nicolas Maduro übernommen, der auch als Favorit für die anstehenden Präsidentschaftswahlen gelte.

Investoren hätten in Venezuela in den letzten Jahren mit großen Risiken zu kämpfen gehabt. Eine hohe Inflation, Zwangsverstaatlichungen und ein maroder Staatshaushalt hätten das Vertrauen belastet. Im Gegenzug habe sich das Land jedoch dank der sprudelnden Einnahmen aus der Ölförderung als vertretbarer Schuldner erwiesen.

Kurz nach dem Tod von Chavez seien die Anleihennotierungen gefallen. Nachdem klar geworden sei, dass sich die Machtverhältnisse und somit der Rahmen für Investoren nicht grundlegend ändern würden, hätten sie sich erneut erholt.

Venezuela bleibe als Geldanlage hochriskant. Die Experten würden jedoch nicht erwarten, dass eine neue Regierung vom bisherigen Kurs abweichen werde, zumindest am Kapitalmarkt eine faire Beziehung mit Investoren zu pflegen. Die Erholung der Anleihennotierungen weise in diese Richtung.

Die Experten von "Fuchsbriefe" bleiben bei den Venezuela-Anleihen investiert. (Ausgabe 11 vom 14.03.2013) (15.03.2013/alc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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