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VPI-Zahlen in der Eurozone
19.12.23 16:21
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Die Gesamtinflation der Eurozone lag im November bei 2,4% im Jahresvergleich und ist damit von ihrem Höchststand von 10,6% im Oktober 2022 drastisch gesunken, so Robert Schramm-Fuchs, Portfolio Manager bei Janus Henderson Investors.
Der Rückgang gegenüber dem Vormonat habe sich mit -0,6% sogar noch schneller als erwartet entwickelt. Möglicherweise am wichtigsten für die politischen Entscheidungsträger sei, dass die Kerninflationsrate ebenfalls steil gefallen sei, auf 3,6% im Jahresvergleich. Diese Zahl liege unter der Prognose der Europäischen Zentralbank von 4,1% für das vierte Quartal, die erst im September veröffentlicht worden sei. Die rollierende annualisierte Kerninflation der letzten sechs Monate sei nun in die untere Hälfte des 2%-Bereichs gesunken und stelle somit einen weiteren sehr aussagekräftigen Indikator zur Widerlegung des hartnäckigen Narrativs dar, dass Inflation und hohe (bzw. höhere) Zinsen über längere Zeit zusammenhängen würden.
Es ist zwar verständlich, dass sich die Zentralbanker ein wenig gegen die Meinung der Finanzmärkte über die für 2024 erwarteten umfangreichen Zinssenkungen wehren, aber fest steht, dass wir nun zu einem klassischeren Gleichgewicht zwischen Inflationsbekämpfung und den Rezessionsrisiken einer übermäßigen Straffung zurückgekehrt sind, so die Experten von Janus Henderson Investors. Dieser "Wendepunkt" in den geldpolitischen Aussichten sei, gemessen an historischen Beispielen, bereits eine gute Nachricht für den Aktienmarkt. Ein früher Wendepunkt im makroökonomischen Zyklus nach oben sei meist der Zeitpunkt, an dem das Risiko-Rendite-Verhältnis und die Trefferquote für Aktienmarktgewinne als solche und für zyklische gegenüber defensiven Titeln am besten seien. (19.12.2023/alc/a/a)
Der Rückgang gegenüber dem Vormonat habe sich mit -0,6% sogar noch schneller als erwartet entwickelt. Möglicherweise am wichtigsten für die politischen Entscheidungsträger sei, dass die Kerninflationsrate ebenfalls steil gefallen sei, auf 3,6% im Jahresvergleich. Diese Zahl liege unter der Prognose der Europäischen Zentralbank von 4,1% für das vierte Quartal, die erst im September veröffentlicht worden sei. Die rollierende annualisierte Kerninflation der letzten sechs Monate sei nun in die untere Hälfte des 2%-Bereichs gesunken und stelle somit einen weiteren sehr aussagekräftigen Indikator zur Widerlegung des hartnäckigen Narrativs dar, dass Inflation und hohe (bzw. höhere) Zinsen über längere Zeit zusammenhängen würden.
Es ist zwar verständlich, dass sich die Zentralbanker ein wenig gegen die Meinung der Finanzmärkte über die für 2024 erwarteten umfangreichen Zinssenkungen wehren, aber fest steht, dass wir nun zu einem klassischeren Gleichgewicht zwischen Inflationsbekämpfung und den Rezessionsrisiken einer übermäßigen Straffung zurückgekehrt sind, so die Experten von Janus Henderson Investors. Dieser "Wendepunkt" in den geldpolitischen Aussichten sei, gemessen an historischen Beispielen, bereits eine gute Nachricht für den Aktienmarkt. Ein früher Wendepunkt im makroökonomischen Zyklus nach oben sei meist der Zeitpunkt, an dem das Risiko-Rendite-Verhältnis und die Trefferquote für Aktienmarktgewinne als solche und für zyklische gegenüber defensiven Titeln am besten seien. (19.12.2023/alc/a/a)


