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Unternehmensanleihen: Gute Markttechnik als Gegengewicht zu steigenden Renditen
21.11.13 12:03
AXA Investment Managers
Köln (www.anleihencheck.de) - Aufgrund des höheren Wachstums und der höheren Staatsanleiherenditen liegen amerikanische Investmentgrade-Unternehmensanleihen noch immer im Minus (wenn auch nur knapp), so die Experten von AXA Investment Managers (AXA IM).
Dieser Verlust stehe in einem deutlichen Gegensatz zu den Gewinnen an den übrigen Unternehmensanleihemärkten. Wie immer liege der Teufel im Detail. Wie schon in den letzten Quartalen dürften die Nettoverschuldung der Investmentgrade-Emittenten weiter steigen und die Kassequoten weiter abnehmen. Dies stehe in einem deutlichen Gegensatz zur anhaltenden Verbesserung der Fundamentaldaten im Finanzsektor.
Weltweit würden die Banken weiter Schulden und Risiken abbauen und Kapitalpolster anlegen, bevor die aufsichtsrechtlichen Vorschriften weltweit geändert würden und in Europa die Kapitalausstattung der Banken mittels Stresstests überprüft werde. Die Fortschritte der Banken würden erklären, weshalb die Spreads ihrer Anleihen in den USA ebenso wie in Europa stark zurückgegangen seien.
Auch für das kommende Jahr würden die Experten eine gute Performance erwarten. Bis zum Jahresende dürften die Spreads nahezu überall weiter zurückgehen - in Europa wie in den USA, im Investmentgrade-Bereich ebenso wie bei High-Yield-Anleihen. Hierfür spreche vor allem die Markttechnik, denn die Nachfrage liege noch immer über dem Angebot.
Allerdings seien die Spreads europäischer Investmentgrade-Anleihen bereits jetzt um mehr als die von den Experten im letzten Monat in Aussicht gestellten 30 Basispunkte zurückgegangen. Zusammen mit der noch immer sehr expansiven Geldpolitik, den Fortschritten der Weltwirtschaft und der zumindest auf kurze Sicht unproblematischen Fiskalpolitik spreche dies weiter für eine neutrale Einschätzung von Unternehmensanleihen. (Ausgabe November 2013) (21.11.2013/alc/a/a)
Dieser Verlust stehe in einem deutlichen Gegensatz zu den Gewinnen an den übrigen Unternehmensanleihemärkten. Wie immer liege der Teufel im Detail. Wie schon in den letzten Quartalen dürften die Nettoverschuldung der Investmentgrade-Emittenten weiter steigen und die Kassequoten weiter abnehmen. Dies stehe in einem deutlichen Gegensatz zur anhaltenden Verbesserung der Fundamentaldaten im Finanzsektor.
Auch für das kommende Jahr würden die Experten eine gute Performance erwarten. Bis zum Jahresende dürften die Spreads nahezu überall weiter zurückgehen - in Europa wie in den USA, im Investmentgrade-Bereich ebenso wie bei High-Yield-Anleihen. Hierfür spreche vor allem die Markttechnik, denn die Nachfrage liege noch immer über dem Angebot.
Allerdings seien die Spreads europäischer Investmentgrade-Anleihen bereits jetzt um mehr als die von den Experten im letzten Monat in Aussicht gestellten 30 Basispunkte zurückgegangen. Zusammen mit der noch immer sehr expansiven Geldpolitik, den Fortschritten der Weltwirtschaft und der zumindest auf kurze Sicht unproblematischen Fiskalpolitik spreche dies weiter für eine neutrale Einschätzung von Unternehmensanleihen. (Ausgabe November 2013) (21.11.2013/alc/a/a)


