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Ungarn: Keine Leitzinsänderung wahrscheinlich
28.05.19 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Mit Blick auf die zuletzt mit 3,9% (April) weiter in der Zielzone der ungarischen Notenbank (MNB) von 2 bis 4% liegende Inflation dürfte der geldpolitische Ausschuss den Leitzins heute unverändert bei 0,90% belassen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Die MNB habe zwar ihr Bekenntnis zur Preisstabilität verstärkt, fahre aber weiter mit lockerer Hand und habe bisher nur leicht den Satz für Tagesgeld erhöht. Dennoch würden Terminprodukte aktuell Zinsanhebungen um 30 BP für in sechs Monaten vorwegnehmen. Korrekturen dieser Einschätzung würden sinkende Renditen ungarischer Staatsanleihen erwarten lassen. Mit der Auflösung von Devisenswaps hätten die Notenbanker zudem ein Instrument, den heimischen Forint ohne Zinserhöhung zu stützen. Die Währung habe zum Euro seit März mehr als 4% verloren.
Die Zentralbank in Ghana habe den Leitzins gleichbleibend bei 16,00% gehalten, obwohl die Inflation im April mit 9,5% auf den höchsten Stand seit sechs Monaten zugelegt habe. Im laufenden Jahr dürfte die Teuerung bei durchschnittlich 11,7% liegen. Die Notenbank halte die Preisentwicklung für einen vorübergehenden Währungseffekt. (28.05.2019/alc/a/a)
Die MNB habe zwar ihr Bekenntnis zur Preisstabilität verstärkt, fahre aber weiter mit lockerer Hand und habe bisher nur leicht den Satz für Tagesgeld erhöht. Dennoch würden Terminprodukte aktuell Zinsanhebungen um 30 BP für in sechs Monaten vorwegnehmen. Korrekturen dieser Einschätzung würden sinkende Renditen ungarischer Staatsanleihen erwarten lassen. Mit der Auflösung von Devisenswaps hätten die Notenbanker zudem ein Instrument, den heimischen Forint ohne Zinserhöhung zu stützen. Die Währung habe zum Euro seit März mehr als 4% verloren.
Die Zentralbank in Ghana habe den Leitzins gleichbleibend bei 16,00% gehalten, obwohl die Inflation im April mit 9,5% auf den höchsten Stand seit sechs Monaten zugelegt habe. Im laufenden Jahr dürfte die Teuerung bei durchschnittlich 11,7% liegen. Die Notenbank halte die Preisentwicklung für einen vorübergehenden Währungseffekt. (28.05.2019/alc/a/a)
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