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Ungarische Zentralbank reagiert noch nicht
29.05.19 10:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die ungarische Wirtschaft brummt weiterhin und sowohl die Industrie als auch das Baugewerbe und der Dienstleistungssektor tragen dazu bei, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Während das Wachstum der Industrieproduktion im März mit acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein 18-Monats-Hoch erreicht habe, werde das Ausgabenwachstum der privaten Haushalte weiterhin durch den guten Arbeitsmarkt gestützt. Die Realeinkommen seien im Februar so schnell wie seit zehn Monaten nicht gestiegen, die Arbeitslosigkeit habe derweil bei niedrigen 3,6 Prozent verharrt. Die Ungarische Zentralbank wäge weiterhin die Gefahr eines steigenden heimischen Inflationsdrucks gegenüber derjenigen einer sich abschwächenden Weltwirtschaft ab. Bei ihrem gestrigen Treffen hätten die Währungshüter den Leitzins wie erwartet bei 0,9 Prozent belassen. Bis zur nächsten Sitzung werde die Inflations- und Währungsentwicklung jedoch unter genauer Beobachtung stehen. Die Inflationsrate habe im April bei 3,9 Prozent gelegen, die Daten für den Mai würden am 7. Juni veröffentlicht. Sollte der Leitzins daraufhin bei der nächsten Sitzung am 26. Juni angehoben werden, würde dies den Forint stützen, welcher seit Ende März mehr als vier Prozent gegenüber dem Euro verloren habe. (29.05.2019/alc/a/a)
Während das Wachstum der Industrieproduktion im März mit acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein 18-Monats-Hoch erreicht habe, werde das Ausgabenwachstum der privaten Haushalte weiterhin durch den guten Arbeitsmarkt gestützt. Die Realeinkommen seien im Februar so schnell wie seit zehn Monaten nicht gestiegen, die Arbeitslosigkeit habe derweil bei niedrigen 3,6 Prozent verharrt. Die Ungarische Zentralbank wäge weiterhin die Gefahr eines steigenden heimischen Inflationsdrucks gegenüber derjenigen einer sich abschwächenden Weltwirtschaft ab. Bei ihrem gestrigen Treffen hätten die Währungshüter den Leitzins wie erwartet bei 0,9 Prozent belassen. Bis zur nächsten Sitzung werde die Inflations- und Währungsentwicklung jedoch unter genauer Beobachtung stehen. Die Inflationsrate habe im April bei 3,9 Prozent gelegen, die Daten für den Mai würden am 7. Juni veröffentlicht. Sollte der Leitzins daraufhin bei der nächsten Sitzung am 26. Juni angehoben werden, würde dies den Forint stützen, welcher seit Ende März mehr als vier Prozent gegenüber dem Euro verloren habe. (29.05.2019/alc/a/a)


