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US-Zinskurve wird flacher
07.03.17 13:00
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Die erwarteten Details zu seiner künftigen Politik blieb US-Präsident Trump in seiner ersten Rede vor dem US-Kongress schuldig, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
Auch wenn sich Trump zur Geldpolitik nicht geäußert habe: Komme es in der aktuellen Vollbeschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten tatsächlich zu dem geplanten starken Anstieg von Staatsausgaben und Verschuldung, dann sollte dies den Inflationsdruck erhöhen und damit die Zinserhöhungen der US-Notenbank beschleunigen. In Folge könnten die Renditen der zweijährigen US-Staatsanleihen noch weiter steigen, denn Zinserhöhungen würden vor allem die Renditen von kurzlaufenden Staatsanleihen mit nach oben ziehen.
Am langen Ende der Zinskurve - also bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen - habe sich die Lage etwas beruhigt. Seit der Trump-Wahl Anfang November 2016 sei die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen von 1,8 auf bis zu 2,6 Prozent geklettert. Investoren hätten sich Sorgen gemacht, dass das geplante Infrastrukturprogramm die US-Inflation weiter anheizen werde. Seit Anfang 2017 würden die Renditen aber nur noch seitwärts in einer Spanne zwischen 2,3 und 2,5 Prozent pendeln.
Die US-Zinskurve - der Renditeabstand zwischen kurz- und langlaufenden Bonds - sei damit wieder etwas flacher geworden. Wirklich attraktiv seien dabei weder zwei- noch zehnjährige US-Staatsanleihen. Die Inflationsrate in den USA liege schon jetzt bei 2,5 Prozent. Damit zehre sie die Renditen analog zu Europa auf. Interessant seien US-Staatsanleihen allenfalls im Vergleich zu ihren deutschen Pendants. Zweijährige Bundesanleihen würden knapp 0,9 Prozent im Minus rentieren und zehnjährige Bundesanleihen würden weniger als 0,3 Prozent Rendite abwerfen. Hier hätten das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Sorgen vor den anstehenden Wahlen in verschiedenen europäischen Ländern die Investoren erneut zum Kauf von sicheren Bundesanleihen getrieben. (Ausgabe März 2017) (07.03.2017/alc/a/a)
Auch wenn sich Trump zur Geldpolitik nicht geäußert habe: Komme es in der aktuellen Vollbeschäftigungssituation in den Vereinigten Staaten tatsächlich zu dem geplanten starken Anstieg von Staatsausgaben und Verschuldung, dann sollte dies den Inflationsdruck erhöhen und damit die Zinserhöhungen der US-Notenbank beschleunigen. In Folge könnten die Renditen der zweijährigen US-Staatsanleihen noch weiter steigen, denn Zinserhöhungen würden vor allem die Renditen von kurzlaufenden Staatsanleihen mit nach oben ziehen.
Am langen Ende der Zinskurve - also bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen - habe sich die Lage etwas beruhigt. Seit der Trump-Wahl Anfang November 2016 sei die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen von 1,8 auf bis zu 2,6 Prozent geklettert. Investoren hätten sich Sorgen gemacht, dass das geplante Infrastrukturprogramm die US-Inflation weiter anheizen werde. Seit Anfang 2017 würden die Renditen aber nur noch seitwärts in einer Spanne zwischen 2,3 und 2,5 Prozent pendeln.
Die US-Zinskurve - der Renditeabstand zwischen kurz- und langlaufenden Bonds - sei damit wieder etwas flacher geworden. Wirklich attraktiv seien dabei weder zwei- noch zehnjährige US-Staatsanleihen. Die Inflationsrate in den USA liege schon jetzt bei 2,5 Prozent. Damit zehre sie die Renditen analog zu Europa auf. Interessant seien US-Staatsanleihen allenfalls im Vergleich zu ihren deutschen Pendants. Zweijährige Bundesanleihen würden knapp 0,9 Prozent im Minus rentieren und zehnjährige Bundesanleihen würden weniger als 0,3 Prozent Rendite abwerfen. Hier hätten das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Sorgen vor den anstehenden Wahlen in verschiedenen europäischen Ländern die Investoren erneut zum Kauf von sicheren Bundesanleihen getrieben. (Ausgabe März 2017) (07.03.2017/alc/a/a)


