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US-Verbraucherpreise steigen nicht so stark wei erwartet


11.07.24 14:51
Der Aktionär

Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Die Teuerung in den USA halte sich hartnäckig, so Thomas Bergmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Im Juni sei der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber nur um 3% gestiegen und damit nicht so stark wie erwartet. Für FED-Chef Jerome Powell dürften die neuen Inflationsdaten einen Grund mehr liefern, im September die Zinsen zu senken.

Auf Monatsbasis seien die Verbraucherpreise sogar um 0,1% gesunken - zum ersten Mal seit 2020. Ökonomen hätten hingegen mit einem Anstieg um 0,1% gerechnet. Die Kernrate habe bei plus 0,1% gelegen, 10 Basispunkte unter den Expertenschätzungen.

In einer ersten Reaktion auf die Daten würden die Kurse von Aktien, Gold und Silber steigen. Im Gegenzug falle die Rendite der zehnjährigen US-Bonds auf 4,17%.

Der DAX beispielsweise nehme die Marke von 18.500 Punkten wieder ins Visier. Ein erfolgreicher Ausbruch sollte bald Kurse um 18.650 Zähler nach sich ziehen. (11.07.2024/alc/a/a)