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US-Verbraucherpreise: Zahlen bieten nicht viel Erfreuliches


13.04.22 09:00
Janus Henderson Investors

London (www.anleihencheck.de) - Die Zahlen zum US-amerikanischen Verbraucherpreisindex bieten nicht viel Erfreuliches, so Matt Peron, Director of Research bei Janus Henderson Investors.

Das Beste, was man sagen könne, sei, dass der Kern-CPI mit "nur" 6,5% niedriger als erwartet ausfalle. Das dürfte die Märkte, die sich auf das Schlimmste eingestellt hätten, etwas beruhigen. Die entscheidende Frage laute, ob die Inflation ihren Höhepunkt erreicht habe und wenn ja, mit welchem Tempo sie zurückgehe. Auch wenn diese Deutung wahrscheinlich ein aggressiveres Vorgehen der FED in naher Zukunft nahelege, spreche einiges dafür, dass der CPI bis zum Jahresende ausreichend absinke, um die strengsten FED-Maßnahmen zu vermeiden. Dies wäre in der Tat das "Mid-Cycle Konjunkturabschwung"-Szenario, das mit knappem Vorsprung das Basisszenario bleibe. (Ausgabe vom 12.04.2022) (13.04.2022/alc/a/a)