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US-Treasuries: Höhere Renditen erwartet
09.01.15 15:23
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Niedrige Inflationserwartungen und eine anhaltend expansive EZB-Geldpolitik haben in den letzten Monaten zu einem Rückgang längerfristiger Bundrenditen beigetragen, so die Analysten von Allianz Global Investors.
Die Analysten würden vorerst mit einem weitgehend stabilen Marktumfeld gefolgt von mittelfristig leicht höheren Renditeniveaus im Zuge steigender US-Renditen rechnen. Die Renditen der Peripherie-Staatsanleihen in der Eurozone würden durch die akkommodierende Geldpolitik der EZB gut unterstützt bleiben. Die eingepreisten Ausfallwahrscheinlichkeiten würden sich weiterhin über Vorkrisenniveau bewegen.
Im Zuge eines weiterhin robusten Wirtschaftswachstums und der Antizipation höherer US-Leitzinsen ab Mitte 2015 würden die Analysten mit graduell höheren Renditen bei den US-Treasuries in den kommenden Monaten rechnen, wobei das unverändert geltende Umfeld der "Finanziellen Repression" dämpfend auf den erwarteten Renditeanstieg wirken sollte. Unabhängig davon würden sich US-Staatsanleihen nach den Modellen der Analysten aber weiterhin auf der teuren Seite bewegen.
Bei den Emerging Markets-Hartwährungsanleihen würden die längerfristigen Aussichten intakt bleiben, trotz eines in der Folge des niedrigeren Ölpreises und der Russland-Ukraine-Krise kurzfristig angespannten Marktumfeldes. Eine weniger expansive US-Geldpolitik sollte für eine erhöhte Volatilität sorgen. Die sowohl real als auch nominal hohen Renditen dürften diese Anleihegattung stützen. Viele Schwellenländer-Währungen hätten deutlichen Aufwertungsspielraum gegenüber dem US-Dollar. (Ausgabe Januar 2015) (09.01.2015/alc/a/a)
Die Analysten würden vorerst mit einem weitgehend stabilen Marktumfeld gefolgt von mittelfristig leicht höheren Renditeniveaus im Zuge steigender US-Renditen rechnen. Die Renditen der Peripherie-Staatsanleihen in der Eurozone würden durch die akkommodierende Geldpolitik der EZB gut unterstützt bleiben. Die eingepreisten Ausfallwahrscheinlichkeiten würden sich weiterhin über Vorkrisenniveau bewegen.
Im Zuge eines weiterhin robusten Wirtschaftswachstums und der Antizipation höherer US-Leitzinsen ab Mitte 2015 würden die Analysten mit graduell höheren Renditen bei den US-Treasuries in den kommenden Monaten rechnen, wobei das unverändert geltende Umfeld der "Finanziellen Repression" dämpfend auf den erwarteten Renditeanstieg wirken sollte. Unabhängig davon würden sich US-Staatsanleihen nach den Modellen der Analysten aber weiterhin auf der teuren Seite bewegen.
Bei den Emerging Markets-Hartwährungsanleihen würden die längerfristigen Aussichten intakt bleiben, trotz eines in der Folge des niedrigeren Ölpreises und der Russland-Ukraine-Krise kurzfristig angespannten Marktumfeldes. Eine weniger expansive US-Geldpolitik sollte für eine erhöhte Volatilität sorgen. Die sowohl real als auch nominal hohen Renditen dürften diese Anleihegattung stützen. Viele Schwellenländer-Währungen hätten deutlichen Aufwertungsspielraum gegenüber dem US-Dollar. (Ausgabe Januar 2015) (09.01.2015/alc/a/a)


