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US-PCE leicht ermutigend
23.12.24 08:45
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Während wir und die Federal Reserve die am 20.12. vorgestellten Inflationsdaten (sowohl die Gesamtinflationsrate als auch die Kerninflationsrate stiegen im Monatsvergleich um 0,1% gegenüber den erwarteten 0,2%) durchaus als leicht ermutigend betrachten sollten, ist das Schlüsselwort hier "leicht" im Vergleich zu den Erwartungen, so Greg Wilensky, Head of US Fixed Income, Head of Core Plus bei Janus Henderson Investors.
Der ungerundete Kern-PCE habe im Vormonat bei 0,11% gelegen. Während der Pressekonferenz am Mittwoch habe der Vorsitzende Powell deutlich darauf hingewiesen, dass man in diesem Monat mit einem ermutigenden Kern-PCE-Wert gerechnet habe und gesagt habe, dass dieser von vielen auf einen Wert im mittleren Zehnerbereich geschätzt worden sei. Daher sei das tatsächliche Ergebnis nur um einen Bruchteil von 0,1% besser als erwartet gewesen. Das bedeute, dass dieses Ergebnis weitgehend in den "Prognosekuchen" eingerechnet worden sei.
Diese Inflationsdaten allein würden nicht ausreichen, um die "Zinsnadel" zu beeinflussen und sie zu veranlassen, auf der FOMC-Sitzung im Januar keine Pause einzulegen.
Diese geringe Unterschreitung der Inflationsrate werde nichts an dem Plan der Fed ändern, den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung beizubehalten. Eine Zinssenkung im Januar würde eine wirksame Kombination aus schwachen Beschäftigungsdaten Anfang Januar und niedrigeren als erwarteten VPI- und PCE-Kerndaten im nächsten Monat erfordern. Dennoch würden diese Daten dazu beitragen, die Aussichten auf weitere Zinssenkungen im Jahr 2025 zu verbessern, als der Markt derzeit eingepreist habe.
Angesichts potenzieller Änderungen in der Handels-, Einwanderungs- und Steuerpolitik sei Wilensky zwar ebenfalls der Meinung, dass die Inflationsprognose für das nächste Jahr mit größerer Unsicherheit behaftet sei, aber er halte die Einpreisung von weniger als zwei Zinssenkungen der Fed Funds Rate im Jahr 2025 für etwas pessimistisch. Wilensky sei nach wie vor der Ansicht, dass eine Übergewichtung des 2- bis 5-jährigen Teils der Renditekurve sinnvoll sei. (Ausgabe vom 20.12.2024) (23.12.2024/alc/a/a)
Der ungerundete Kern-PCE habe im Vormonat bei 0,11% gelegen. Während der Pressekonferenz am Mittwoch habe der Vorsitzende Powell deutlich darauf hingewiesen, dass man in diesem Monat mit einem ermutigenden Kern-PCE-Wert gerechnet habe und gesagt habe, dass dieser von vielen auf einen Wert im mittleren Zehnerbereich geschätzt worden sei. Daher sei das tatsächliche Ergebnis nur um einen Bruchteil von 0,1% besser als erwartet gewesen. Das bedeute, dass dieses Ergebnis weitgehend in den "Prognosekuchen" eingerechnet worden sei.
Diese geringe Unterschreitung der Inflationsrate werde nichts an dem Plan der Fed ändern, den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung beizubehalten. Eine Zinssenkung im Januar würde eine wirksame Kombination aus schwachen Beschäftigungsdaten Anfang Januar und niedrigeren als erwarteten VPI- und PCE-Kerndaten im nächsten Monat erfordern. Dennoch würden diese Daten dazu beitragen, die Aussichten auf weitere Zinssenkungen im Jahr 2025 zu verbessern, als der Markt derzeit eingepreist habe.
Angesichts potenzieller Änderungen in der Handels-, Einwanderungs- und Steuerpolitik sei Wilensky zwar ebenfalls der Meinung, dass die Inflationsprognose für das nächste Jahr mit größerer Unsicherheit behaftet sei, aber er halte die Einpreisung von weniger als zwei Zinssenkungen der Fed Funds Rate im Jahr 2025 für etwas pessimistisch. Wilensky sei nach wie vor der Ansicht, dass eine Übergewichtung des 2- bis 5-jährigen Teils der Renditekurve sinnvoll sei. (Ausgabe vom 20.12.2024) (23.12.2024/alc/a/a)


