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US-PCE: Fed möglicherweise vorsichtig
02.06.25 10:05
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Der von der Fed aufmerksam verfolgte PCE-Wert (Personal Consumption Expenditures, PCE) entsprach den Markterwartungen und deutet auf eine anhaltende Verlangsamung der Inflation hin, so Lara Castleton, US Head of Portfolio Construction & Strategy bei Janus Henderson Investors.
Der PCE-Gesamtindex sei im Monatsvergleich um 0,1% und im Jahresvergleich um 2,1% gestiegen. Der PCE-Kernindex habe um 0,1% und im Jahresvergleich um 2,5% zugelegt - was jeweils einen bescheidenen Rückgang gegenüber den vorangegangenen Daten bedeute und dem 2%-Ziel der Fed sehr nahe komme. Insbesondere habe es eine Verschiebung des Einflusses vom März, wo Autos der Haupttreiber des Verbrauchs gewesen seien, zum April gegeben, wo Dienstleistungen wie Wohnen, Gesundheitswesen und Nahrungsmittel die größten Posten gestellt hätten. Allerdings dürfte sich die verhaltene Erwartung in Bezug auf Güter später umkehren, wenn sich die Zölle in den Zahlen niederschlügen. Diese Ungewissheit rund um die Zölle und die anhaltende Hartnäckigkeit bei den Dienstleistungen würden die Fed wahrscheinlich zur Vorsicht bei Zinssenkungen im nächsten Monat veranlassen.
Nachdem sich viele Aktien und Credit Spreads von der Volatilität im März und April erholt hätten, nehme die Zollunsicherheit wieder zu, und ein gleichbleibender PCE-Wert dürfte die Nerven nicht beruhigen. Ungeachtet der Emotionen sollten Anleger beachten, dass sich die Inflation abgeschwächt habe, ohne dass das Wachstum bisher beeinträchtigt worden sei. Die teuren Bewertungen von Aktien und Krediten sollten jedoch dazu führen, dass man sich stärker auf die Beständigkeit der Gewinne und die Fundamentalanalyse konzentriere. (02.06.2025/alc/a/a)
Der PCE-Gesamtindex sei im Monatsvergleich um 0,1% und im Jahresvergleich um 2,1% gestiegen. Der PCE-Kernindex habe um 0,1% und im Jahresvergleich um 2,5% zugelegt - was jeweils einen bescheidenen Rückgang gegenüber den vorangegangenen Daten bedeute und dem 2%-Ziel der Fed sehr nahe komme. Insbesondere habe es eine Verschiebung des Einflusses vom März, wo Autos der Haupttreiber des Verbrauchs gewesen seien, zum April gegeben, wo Dienstleistungen wie Wohnen, Gesundheitswesen und Nahrungsmittel die größten Posten gestellt hätten. Allerdings dürfte sich die verhaltene Erwartung in Bezug auf Güter später umkehren, wenn sich die Zölle in den Zahlen niederschlügen. Diese Ungewissheit rund um die Zölle und die anhaltende Hartnäckigkeit bei den Dienstleistungen würden die Fed wahrscheinlich zur Vorsicht bei Zinssenkungen im nächsten Monat veranlassen.
Nachdem sich viele Aktien und Credit Spreads von der Volatilität im März und April erholt hätten, nehme die Zollunsicherheit wieder zu, und ein gleichbleibender PCE-Wert dürfte die Nerven nicht beruhigen. Ungeachtet der Emotionen sollten Anleger beachten, dass sich die Inflation abgeschwächt habe, ohne dass das Wachstum bisher beeinträchtigt worden sei. Die teuren Bewertungen von Aktien und Krediten sollten jedoch dazu führen, dass man sich stärker auf die Beständigkeit der Gewinne und die Fundamentalanalyse konzentriere. (02.06.2025/alc/a/a)


