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US-Notenbank vor weiterer Straffung der Geldpolitik
25.04.17 09:00
Bankhaus Carl Spängler & Co
Salzburg (www.anleihencheck.de) - Wie aus den Sitzungsprotokollen der US-Notenbank (FED) vom März hervorgeht, planen die Währungshüter eine schrittweise Verkürzung der Bilanzsumme, so die Analysten vom Bankhaus Carl Spängler & Co.
Auslaufende Wertpapiere sollten in Zukunft nicht mehr reinvestiert werden und somit zu einer Bilanzverkürzung beitragen. Die FED-Bilanz sei im Zuge der Großen Rezession 2008/09 massiv ausgeweitet worden, indem Wertpapiere, wie beispielsweise US-Staatsanleihen oder hypothekenbesicherte Wertpapiere, im Umfang mehrerer Billionen USD aufgekauft worden seien. Bislang seien Zinszahlungen und Tilgungen aus diesen Anlagen stets reinvestiert worden.
Trotz einer erneuten kleinen Zinserhöhung im März und der beginnenden Bilanzverkürzung bleibe die derzeitige geldpolitische Ausrichtung für das wirtschaftliche Umfeld locker. Und obwohl es derzeit nicht nach einer Beschleunigung der Inflation aussehe, seien die Rahmenbedingungen, wie Vollbeschäftigung und die Aussicht auf eine erhöhte Lohndynamik, gegeben. Somit ergebe sich für die US-Geldpolitik neben dem erheblichen Risiko einer Fehleinschätzung der Inflationsentwicklung auch die Gefahr einer nachträglichen Korrektur bzw. Straffung der monetären Ausrichtung. (Ausgabe Q2/2017) (25.04.2017/alc/a/a)
Auslaufende Wertpapiere sollten in Zukunft nicht mehr reinvestiert werden und somit zu einer Bilanzverkürzung beitragen. Die FED-Bilanz sei im Zuge der Großen Rezession 2008/09 massiv ausgeweitet worden, indem Wertpapiere, wie beispielsweise US-Staatsanleihen oder hypothekenbesicherte Wertpapiere, im Umfang mehrerer Billionen USD aufgekauft worden seien. Bislang seien Zinszahlungen und Tilgungen aus diesen Anlagen stets reinvestiert worden.
Trotz einer erneuten kleinen Zinserhöhung im März und der beginnenden Bilanzverkürzung bleibe die derzeitige geldpolitische Ausrichtung für das wirtschaftliche Umfeld locker. Und obwohl es derzeit nicht nach einer Beschleunigung der Inflation aussehe, seien die Rahmenbedingungen, wie Vollbeschäftigung und die Aussicht auf eine erhöhte Lohndynamik, gegeben. Somit ergebe sich für die US-Geldpolitik neben dem erheblichen Risiko einer Fehleinschätzung der Inflationsentwicklung auch die Gefahr einer nachträglichen Korrektur bzw. Straffung der monetären Ausrichtung. (Ausgabe Q2/2017) (25.04.2017/alc/a/a)


