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US-Leitzins gesenkt: Fed sorgt für Überraschung
11.12.25 09:36
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank hat den Markterwartungen entsprochen und das Leitzinsband um 25 Basispunkte auf 3,50-3,75% gesenkt, so die Analysten der Helaba.
Klare Hinweise dazu habe es im Vorfeld nicht gegeben, denn die Fed-Vertreter seien sich nicht einig. Einige stellten das Inflationsrisiko in den Vordergrund, andere würden sich um den Arbeitsmarkt Sorgen machen. Zudem gelte es zu berücksichtigen, dass wegen des Regierungsstillstands wichtige Datenveröffentlichungen noch auf sich warten lassen würden. Zu nennen seien die Arbeitsmarktzahlen vom November und die Inflation. Die Mehrheit der FOMC-Mitglieder habe sich aber dazu entschieden, die Zinsen vorsorglich zu senken, als abzuwarten, bis sich der Datennebel lichte. Jedoch habe es auch zwei Notenbanker gegeben, die gegen eine Zinssenkung gewesen seien. Interessant sei auch der Blick auf die neuen Leitzinsprojektionen, die sich im Vergleich zur letzten Abgabe im September im Median nicht verändert hätten. Ende 2026 werde ein Leitzinsniveau von 3,25-3,50% für angemessen erachtet, Ende 2027 von 3,00-3,50%.
Bei den Kalendereinträgen sei zunächst die Zinsentscheidung der SNB zu beachten. Mit einer Veränderung des Leitzinses werde nicht gerechnet. Darüber hinaus würden die Akteure auch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA im Blick haben. Diese sei in der Vorwoche unerwartet und deutlich auf das niedrigste Niveau seit über drei Jahren gesunken. Damit einhergehend seien die Indikationen zur Arbeitsmarktlage unterschiedlich ausgefallen. Der offizielle Arbeitsmarktbericht für den November stehe zur Mitte des Monats an und hier werde sich zeigen, ob sich die Fed in ihrer Entscheidung von gestern Abend bestätigt sehe oder nicht. (11.12.2025/alc/a/a)
Klare Hinweise dazu habe es im Vorfeld nicht gegeben, denn die Fed-Vertreter seien sich nicht einig. Einige stellten das Inflationsrisiko in den Vordergrund, andere würden sich um den Arbeitsmarkt Sorgen machen. Zudem gelte es zu berücksichtigen, dass wegen des Regierungsstillstands wichtige Datenveröffentlichungen noch auf sich warten lassen würden. Zu nennen seien die Arbeitsmarktzahlen vom November und die Inflation. Die Mehrheit der FOMC-Mitglieder habe sich aber dazu entschieden, die Zinsen vorsorglich zu senken, als abzuwarten, bis sich der Datennebel lichte. Jedoch habe es auch zwei Notenbanker gegeben, die gegen eine Zinssenkung gewesen seien. Interessant sei auch der Blick auf die neuen Leitzinsprojektionen, die sich im Vergleich zur letzten Abgabe im September im Median nicht verändert hätten. Ende 2026 werde ein Leitzinsniveau von 3,25-3,50% für angemessen erachtet, Ende 2027 von 3,00-3,50%.
Bei den Kalendereinträgen sei zunächst die Zinsentscheidung der SNB zu beachten. Mit einer Veränderung des Leitzinses werde nicht gerechnet. Darüber hinaus würden die Akteure auch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA im Blick haben. Diese sei in der Vorwoche unerwartet und deutlich auf das niedrigste Niveau seit über drei Jahren gesunken. Damit einhergehend seien die Indikationen zur Arbeitsmarktlage unterschiedlich ausgefallen. Der offizielle Arbeitsmarktbericht für den November stehe zur Mitte des Monats an und hier werde sich zeigen, ob sich die Fed in ihrer Entscheidung von gestern Abend bestätigt sehe oder nicht. (11.12.2025/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
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