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US‑Erzeugerpreise deutlich höher als erwartet - Indices fallen
14.03.24 15:49
Der Aktionär
Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Wie schon die Konsumentenpreise sind auch die Produzentenpreise in den USA deutlich stärker ausgefallen als erwartet, so Michael Diertl vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien sie um 1,6 Prozent gestiegen, Analysten hätten im Schnitt eine Steigerung um lediglich 1,1 Prozent erwartet. Die Indices würden am Nachmittag mit erneuter Zinsangst auf die Daten reagieren und am Nachmittag nach unten drehen.
Im Vergleich zum Vormonat seien die Erzeugerpreise um 0,6 Prozent gestiegen. Der Zuwachs sei doppelt so stark wie erwartet gewesen. Auch der Kernindex ohne die Preise für Energie und Lebensmittel sei deutlicher als prognostiziert gestiegen. Im Jahresvergleich habe der Zuwachs 2,0 Prozent betragen, im Monatsvergleich seien es 0,3 Prozent gewesen. Die Kernrate sei weniger schwankungsanfällig und vermittele daher nach Ansicht von Ökonomen ein unverfälschteres Bild der Preisentwicklung.
Die Produzentenpreise würden sich mit Verzögerung auf die Konsumentenpreise auswirken. Die deutlich höher als erwarteten Zahlen würden andeuten, dass die US-Inflation länger als erwartet über dem Zwei-Prozent-Ziel der FED bleiben könnte. Angesichts der US-Notenbank-Sitzung am kommenden Wochen stelle sich nun die Frage, ob sie auf die jüngsten Daten reagieren und die zuletzt angekündigten drei Zinssenkungen in diesem Jahr möglicherweise (zum Teil) zurücknehmen werde. (14.03.2024/alc/a/a)
Im Vergleich zum Vorjahresmonat seien sie um 1,6 Prozent gestiegen, Analysten hätten im Schnitt eine Steigerung um lediglich 1,1 Prozent erwartet. Die Indices würden am Nachmittag mit erneuter Zinsangst auf die Daten reagieren und am Nachmittag nach unten drehen.
Im Vergleich zum Vormonat seien die Erzeugerpreise um 0,6 Prozent gestiegen. Der Zuwachs sei doppelt so stark wie erwartet gewesen. Auch der Kernindex ohne die Preise für Energie und Lebensmittel sei deutlicher als prognostiziert gestiegen. Im Jahresvergleich habe der Zuwachs 2,0 Prozent betragen, im Monatsvergleich seien es 0,3 Prozent gewesen. Die Kernrate sei weniger schwankungsanfällig und vermittele daher nach Ansicht von Ökonomen ein unverfälschteres Bild der Preisentwicklung.
Die Produzentenpreise würden sich mit Verzögerung auf die Konsumentenpreise auswirken. Die deutlich höher als erwarteten Zahlen würden andeuten, dass die US-Inflation länger als erwartet über dem Zwei-Prozent-Ziel der FED bleiben könnte. Angesichts der US-Notenbank-Sitzung am kommenden Wochen stelle sich nun die Frage, ob sie auf die jüngsten Daten reagieren und die zuletzt angekündigten drei Zinssenkungen in diesem Jahr möglicherweise (zum Teil) zurücknehmen werde. (14.03.2024/alc/a/a)


