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US-Daten enttäuschen: Bund-Future und Euro ohne Richtung
06.10.25 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die in den USA veröffentlichten Wirtschaftszahlen haben die Konjunktursorgen zuletzt erhöht, so die Analysten der Helaba.
Vor allem der vom Arbeitsmarktdienstleister ADP gemeldete Stellenrückgang habe für eine erhöhte Zinssenkungsfantasie gesorgt, und auch die ISM-Indizes hätten nicht überzeugen können. Dies habe dem hiesigen Rentenmarkt aber keine Unterstützung geliefert, und auch der Euro setze seine Konsolidierung fort. Von den Zinssenkungsfantasien in den USA habe der Aktienmarkt profitiert, während vom anhaltenden Regierungsstillstand kaum belastende Effekte zu verspüren gewesen seien. Dies könnte sich ändern, sollte der Haushaltsstreit noch deutlich länger andauern.
Am deutschen Rentenmarkt habe sich zuletzt nicht viel getan, und so notiere der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) knapp unterhalb der 21- und 55-Tagelinien, die bei 128,63/67 zu finden seien. Widerstände jenseits der Durchschnittslinien würden die Analysten bei 129,13 und 129,44/66 lokalisieren, nennenswerte Unterstützungen seien bei knapp 127,90 und am Kontrakttief 127,61 zu finden. Letztlich sei der Markt aber in einer trendlosen Verfassung, und auch datenseitig sei zunächst kaum mit Impulsen zu rechnen.
Der Euro halte zum US-Dollar Sichtkontakt mit dem Mitte September markierten Jahreshoch, könne derzeit aber keine Anstiegsdynamik entwickeln. Von technischer Seite wäre es wichtig, die 21-Tagelinie bei 1,1747 dauerhaft zu überwinden. Weitere Hürden seien bei 1,1820 und am Jahreshoch bei 1,1919 zu finden. Als Unterstützung würden die 55-Tagelinie bei 1,1683 und die jüngsten Tiefs bei 1,1657/45 fungieren. (06.10.2025/alc/a/a)
Vor allem der vom Arbeitsmarktdienstleister ADP gemeldete Stellenrückgang habe für eine erhöhte Zinssenkungsfantasie gesorgt, und auch die ISM-Indizes hätten nicht überzeugen können. Dies habe dem hiesigen Rentenmarkt aber keine Unterstützung geliefert, und auch der Euro setze seine Konsolidierung fort. Von den Zinssenkungsfantasien in den USA habe der Aktienmarkt profitiert, während vom anhaltenden Regierungsstillstand kaum belastende Effekte zu verspüren gewesen seien. Dies könnte sich ändern, sollte der Haushaltsstreit noch deutlich länger andauern.
Am deutschen Rentenmarkt habe sich zuletzt nicht viel getan, und so notiere der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) knapp unterhalb der 21- und 55-Tagelinien, die bei 128,63/67 zu finden seien. Widerstände jenseits der Durchschnittslinien würden die Analysten bei 129,13 und 129,44/66 lokalisieren, nennenswerte Unterstützungen seien bei knapp 127,90 und am Kontrakttief 127,61 zu finden. Letztlich sei der Markt aber in einer trendlosen Verfassung, und auch datenseitig sei zunächst kaum mit Impulsen zu rechnen.
Der Euro halte zum US-Dollar Sichtkontakt mit dem Mitte September markierten Jahreshoch, könne derzeit aber keine Anstiegsdynamik entwickeln. Von technischer Seite wäre es wichtig, die 21-Tagelinie bei 1,1747 dauerhaft zu überwinden. Weitere Hürden seien bei 1,1820 und am Jahreshoch bei 1,1919 zu finden. Als Unterstützung würden die 55-Tagelinie bei 1,1683 und die jüngsten Tiefs bei 1,1657/45 fungieren. (06.10.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


