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USA: Swap-Märkte möglicherweise taubenhafter als die FED selbst
18.09.24 11:17
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Stimmungsindikatoren für den August lieferten anhaltend gemischte Signale für die Konjunktur: Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes stieg leicht von 46,8 auf 47,2 Zähler, der Subindex der Neuaufträge gab weiter nach, der der Beschäftigung legte zu, so die Analysten von Postbank Research.
Der ISM-Index der Dienstleistungen habe sich marginal von 51,4 auf 51,5 Punkte verbessert. Auch das Conference-Board-Verbrauchervertrauen sei erneut moderat angestiegen.
Im August sei die VPI-Inflationsrate auf 2,5 Prozent gefallen, während die Kernrate bei 3,2 Prozent und die PCE-Kernrate im Juli bei 2,6 Prozent verharrt hätten.
Im August habe die Anzahl der neugeschaffenen Stellen erneut unterhalb der Prognosen gelegen, die beiden Vormonate seien abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei von 4,25 auf 4,22 Prozent gesunken, die durchschnittlichen Stundenlöhne seien stärker als erwartet gesunken. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im Juli deutlich und unerwartet auf ein Drei-Jahres-Tief gefallen.
Für September würden die Terminmärkte eine 25 bp- Zinssenkung komplett und eine größere, 50 bp-Senkung mit mehr als 60%-iger Wahrscheinlichkeit einpreisen. Die Analysten von Postbank Research würden derzeit bis Jahresende von drei Senkungen a 25 bp ausgehen.
Seit Anfang September sei die Rendite 10-jähriger US-Treasuries von knapp 3,95 Prozent auf 3,63 Prozent gesunken. Dies würden die Analysten von Postbank Research auch wegen der steigenden US-Staatsverschuldung für überzogen halten. Auf Sechs-Monats-Frist würden sie einen Anstieg der 10-jährigen Treasuries erwarten - evtl. auf über 4,0 Prozent. (Zinsbulletin September 2024) (18.09.2024/alc/a/a)
Der ISM-Index der Dienstleistungen habe sich marginal von 51,4 auf 51,5 Punkte verbessert. Auch das Conference-Board-Verbrauchervertrauen sei erneut moderat angestiegen.
Im August habe die Anzahl der neugeschaffenen Stellen erneut unterhalb der Prognosen gelegen, die beiden Vormonate seien abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei von 4,25 auf 4,22 Prozent gesunken, die durchschnittlichen Stundenlöhne seien stärker als erwartet gesunken. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im Juli deutlich und unerwartet auf ein Drei-Jahres-Tief gefallen.
Für September würden die Terminmärkte eine 25 bp- Zinssenkung komplett und eine größere, 50 bp-Senkung mit mehr als 60%-iger Wahrscheinlichkeit einpreisen. Die Analysten von Postbank Research würden derzeit bis Jahresende von drei Senkungen a 25 bp ausgehen.
Seit Anfang September sei die Rendite 10-jähriger US-Treasuries von knapp 3,95 Prozent auf 3,63 Prozent gesunken. Dies würden die Analysten von Postbank Research auch wegen der steigenden US-Staatsverschuldung für überzogen halten. Auf Sechs-Monats-Frist würden sie einen Anstieg der 10-jährigen Treasuries erwarten - evtl. auf über 4,0 Prozent. (Zinsbulletin September 2024) (18.09.2024/alc/a/a)


