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USA: Sinkflug der Renditen vorerst gestoppt
09.01.24 09:19
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Wirtschaftsdaten liefern anhaltend Anzeichen einer beginnenden Konjunkturabschwächung, so die Analysten von Postbank Research im Kommentar zur US-Konjunktur.
Der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe habe trotz eines leichten Anstiegs auf 47,4 Zähler im Kontraktionsbereich verharrt. Der ISM-PMI für Dienstleistungen sei hingegen spürbar von 52,7 auf 50,6 Punkte gesunken. Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe sich im Dezember merklich von 101,0 auf 110,7 Punkte verbessert.
Im November sei die Inflationsrate weiter leicht von 3,2 auf 3,1 Prozent gesunken, während die Kernrate bei 4,0 Prozent verharrt habe. Die PCE-Kernrate sei im November weiter von 3,4 auf 3,2 Prozent gefallen.
Der Arbeitsmarktbericht für Dezember habe ein gemischtes Bild gezeigt: Es seien zwar 216 Tsd. Stellen neu geschaffen, die Vormonate jedoch um 70 Tsd. abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 3,7 Prozent verharrt. Die offenen Stellen gemäß dem JOLTS-Report hätten sich im November weiter von 8,85 auf 8,79 Mio. reduziert.
Die Terminmärkte hätten im Laufe des Dezembers die Erwartungen an eine erste Zinssenkung vorgezogen. Diese werde nun mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit bereits für März eingepreist.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von knapp 5,00 Prozent Ende Oktober auf 3,78 Prozent Ende Dezember abgestürzt, aber Anfang Januar zurück auf 4,00 Prozent gestiegen. Sollte die FED die Zinswende mehr oder weniger im Einklang mit den Markterwartungen vollziehen, dürften sie in sechs Monaten mit 4,10 Prozent in der Nähe des aktuellen Niveaus rentieren. (Zinsbulletin Januar 2024) (09.01.2024/alc/a/a)
Der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe habe trotz eines leichten Anstiegs auf 47,4 Zähler im Kontraktionsbereich verharrt. Der ISM-PMI für Dienstleistungen sei hingegen spürbar von 52,7 auf 50,6 Punkte gesunken. Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe sich im Dezember merklich von 101,0 auf 110,7 Punkte verbessert.
Der Arbeitsmarktbericht für Dezember habe ein gemischtes Bild gezeigt: Es seien zwar 216 Tsd. Stellen neu geschaffen, die Vormonate jedoch um 70 Tsd. abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 3,7 Prozent verharrt. Die offenen Stellen gemäß dem JOLTS-Report hätten sich im November weiter von 8,85 auf 8,79 Mio. reduziert.
Die Terminmärkte hätten im Laufe des Dezembers die Erwartungen an eine erste Zinssenkung vorgezogen. Diese werde nun mit 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit bereits für März eingepreist.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von knapp 5,00 Prozent Ende Oktober auf 3,78 Prozent Ende Dezember abgestürzt, aber Anfang Januar zurück auf 4,00 Prozent gestiegen. Sollte die FED die Zinswende mehr oder weniger im Einklang mit den Markterwartungen vollziehen, dürften sie in sechs Monaten mit 4,10 Prozent in der Nähe des aktuellen Niveaus rentieren. (Zinsbulletin Januar 2024) (09.01.2024/alc/a/a)


