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USA: Schwierige Entscheidung für den Offenmarktausschuss
05.11.24 09:37
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In den USA richten sich zweifellos alle Blicke auf den Ausgang der Präsidentschaftswahl am Dienstag, so die Analysten von Postbank Research.
Dies sollte jedoch die Aufmerksamkeit der Analysten nicht von der nächsten FOMC-Sitzung und einer Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten ablenken. Zunächst einmal bedeute die Veröffentlichung mehrerer positiver Indikatoren, welche die Stärke der US-Wirtschaft in den vergangenen Wochen bestätigt hätten, dass eine weitere Zinssenkung um 50 Basispunkte ausgeschlossen sein dürfte. Sogar eine Zinssenkung um 25 Basispunkte könnte infrage gestellt werden. Die Swap-Märkte hätten den Endsatz ebenfalls deutlich erhöht - für das Ende des nächsten Jahres liege er bereits nahe bei 3,5%.
Die Volkswirtschaft wachse kräftig, und der private Verbrauch bleibe der Wachstumsmotor. Die Analysten gingen daher davon aus, dass sowohl die ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor (Veröffentlichung am Dienstag), die deutlich über der 50-Punkte-Schwelle liegen dürfte, als auch die Umfrage der University of Michigan zum Verbrauchervertrauen (Veröffentlichung am Freitag) mit 70 Punkten dazu beitragen würden, diese Dynamik beizubehalten.
Fazit: Dem Offenmarktausschuss werde eine schwierige Entscheidung bevorstehen, da die Wirtschaftsdaten weiterhin auf Stärke hindeuteten. (Ausgabe vom 04.11.2024) (05.11.2024/alc/a/a)
Dies sollte jedoch die Aufmerksamkeit der Analysten nicht von der nächsten FOMC-Sitzung und einer Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten ablenken. Zunächst einmal bedeute die Veröffentlichung mehrerer positiver Indikatoren, welche die Stärke der US-Wirtschaft in den vergangenen Wochen bestätigt hätten, dass eine weitere Zinssenkung um 50 Basispunkte ausgeschlossen sein dürfte. Sogar eine Zinssenkung um 25 Basispunkte könnte infrage gestellt werden. Die Swap-Märkte hätten den Endsatz ebenfalls deutlich erhöht - für das Ende des nächsten Jahres liege er bereits nahe bei 3,5%.
Die Volkswirtschaft wachse kräftig, und der private Verbrauch bleibe der Wachstumsmotor. Die Analysten gingen daher davon aus, dass sowohl die ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor (Veröffentlichung am Dienstag), die deutlich über der 50-Punkte-Schwelle liegen dürfte, als auch die Umfrage der University of Michigan zum Verbrauchervertrauen (Veröffentlichung am Freitag) mit 70 Punkten dazu beitragen würden, diese Dynamik beizubehalten.
Fazit: Dem Offenmarktausschuss werde eine schwierige Entscheidung bevorstehen, da die Wirtschaftsdaten weiterhin auf Stärke hindeuteten. (Ausgabe vom 04.11.2024) (05.11.2024/alc/a/a)


