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USA: Robuste Konjunktur, höhere Preise
14.01.25 09:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Der NFIB-Geschäftsklimaindex für kleinere Unternehmen und der Geschäftsklimaindex der Region New York dürften den Optimismus des ISM-Einkaufsmanagerindex diese Woche bestätigen, so die Analysten von Postbank Research.
Auch aus der Realwirtschaft kämen mit den Einzelhandelsumsätzen von Dezember (am Donnerstag) und der Industrieproduktion (am Freitag) wichtige Zahlen, welche die aktuelle Dynamik der Wirtschaft bestätigen dürften. Die wichtigsten Zahlen würden diese Woche jedoch die Inflation betreffen. Am Dienstag bekomme man die Zahlen zur Erzeugerpreisinflation. Hier werde mit einem Anstieg der Gesamtinflation von 3% auf 3,5% gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Am Mittwoch werde eine Stabilisierung der Verbraucherpreis-Kerninflation bei 3,3% im Jahresvergleich erwartet, obwohl höhere Energiepreise die Verbraucherpreisgesamtinflation um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8% erhöhen dürften. Damit seien die Bedingungen für die nächste Offenmarktausschusssitzung Ende Januar denkbar schlecht.
Laut Protokoll der vergangenen Sitzung habe die Mehrheit der FOMC-Mitglieder die Entscheidung einer Senkung der Fed Funds Rate um 25 Basispunkte als "ausgeglichen" erachtet, und einige hätten festgestellt, dass es "von Vorteil" sein könne, die Zinsen unverändert zu lassen, da "fast alle Teilnehmer davon ausgehen, dass die Risiken eines Inflationsanstiegs" zugenommen hätten.
Fazit: Die Preis- und Konjunkturentwicklung dürfte diese Woche eine weiterhin gesunde Entwicklung mit wachsendem Preisdruck aufzeigen. Damit seien die Bedingungen für die nächste Offenmarktausschusssitzung am 28. Januar denkbar schlecht. (Ausgabe vom 13.01.2025) (14.01.2025/alc/a/a)
Auch aus der Realwirtschaft kämen mit den Einzelhandelsumsätzen von Dezember (am Donnerstag) und der Industrieproduktion (am Freitag) wichtige Zahlen, welche die aktuelle Dynamik der Wirtschaft bestätigen dürften. Die wichtigsten Zahlen würden diese Woche jedoch die Inflation betreffen. Am Dienstag bekomme man die Zahlen zur Erzeugerpreisinflation. Hier werde mit einem Anstieg der Gesamtinflation von 3% auf 3,5% gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Am Mittwoch werde eine Stabilisierung der Verbraucherpreis-Kerninflation bei 3,3% im Jahresvergleich erwartet, obwohl höhere Energiepreise die Verbraucherpreisgesamtinflation um 0,1 Prozentpunkte auf 2,8% erhöhen dürften. Damit seien die Bedingungen für die nächste Offenmarktausschusssitzung Ende Januar denkbar schlecht.
Laut Protokoll der vergangenen Sitzung habe die Mehrheit der FOMC-Mitglieder die Entscheidung einer Senkung der Fed Funds Rate um 25 Basispunkte als "ausgeglichen" erachtet, und einige hätten festgestellt, dass es "von Vorteil" sein könne, die Zinsen unverändert zu lassen, da "fast alle Teilnehmer davon ausgehen, dass die Risiken eines Inflationsanstiegs" zugenommen hätten.
Fazit: Die Preis- und Konjunkturentwicklung dürfte diese Woche eine weiterhin gesunde Entwicklung mit wachsendem Preisdruck aufzeigen. Damit seien die Bedingungen für die nächste Offenmarktausschusssitzung am 28. Januar denkbar schlecht. (Ausgabe vom 13.01.2025) (14.01.2025/alc/a/a)


