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USA: Preisdaten im Vordergrund
08.10.24 09:35
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das Datenhighlight dürfte am Donnerstag die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisinflation für September sein, so die Analysten von Postbank Research.
Die Märkte würden vermutlich abwarten, ob eine weitere Verlangsamung der Gesamtinflation die jüngsten Äußerungen des Fed-Vorsitzenden Powell über künftige Zinssenkungen stützen könne oder ob die hartnäckig erhöhte Kernrate der Verbraucherpreisinflation die Hoffnungen der Märkte auf eine weitere Lockerung der Fed-Politik zunichte machen werde. Der Bloomberg-Konsens deute auf einen Anstieg der Verbraucherpreisinflation um 0,1% ggü. Vormonat hin, was den Jahreswert auf 2,3% senken würde (zuvor: 2,5%). Für die Kernrate der Verbraucherpreisinflation werde mit 0,2% ggü. Vormonat (3,1% ggü. Vorjahr) gerechnet.
Das Protokoll der FOMC-Sitzung vom September werde am Mittwoch veröffentlicht. Es könne zusätzliche Informationen über die Reaktionsfunktion der FOMC-Mitglieder liefern. Weitere Anhaltspunkte für die künftige Preisentwicklung in den USA dürften auch die Produzentenpreisindizes für September geben, die am Freitag veröffentlicht werden. Sollte sich der jüngste Anstieg des Produzentenpreisdrucks im September fortsetzen, könnte dies die Befürchtung nähren, dass der Inflationsrückgang wieder ins Stocken geraten sei.
Fazit: Die Inflationszahlen würden den derzeitigen Lockerungszyklus der Fed wohl kaum unterbrechen. (Ausgabe vom 07.10.2024) (07.10.2024/alc/a/a)
Die Märkte würden vermutlich abwarten, ob eine weitere Verlangsamung der Gesamtinflation die jüngsten Äußerungen des Fed-Vorsitzenden Powell über künftige Zinssenkungen stützen könne oder ob die hartnäckig erhöhte Kernrate der Verbraucherpreisinflation die Hoffnungen der Märkte auf eine weitere Lockerung der Fed-Politik zunichte machen werde. Der Bloomberg-Konsens deute auf einen Anstieg der Verbraucherpreisinflation um 0,1% ggü. Vormonat hin, was den Jahreswert auf 2,3% senken würde (zuvor: 2,5%). Für die Kernrate der Verbraucherpreisinflation werde mit 0,2% ggü. Vormonat (3,1% ggü. Vorjahr) gerechnet.
Das Protokoll der FOMC-Sitzung vom September werde am Mittwoch veröffentlicht. Es könne zusätzliche Informationen über die Reaktionsfunktion der FOMC-Mitglieder liefern. Weitere Anhaltspunkte für die künftige Preisentwicklung in den USA dürften auch die Produzentenpreisindizes für September geben, die am Freitag veröffentlicht werden. Sollte sich der jüngste Anstieg des Produzentenpreisdrucks im September fortsetzen, könnte dies die Befürchtung nähren, dass der Inflationsrückgang wieder ins Stocken geraten sei.
Fazit: Die Inflationszahlen würden den derzeitigen Lockerungszyklus der Fed wohl kaum unterbrechen. (Ausgabe vom 07.10.2024) (07.10.2024/alc/a/a)


