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USA: PCE-Zahlen und BIP-Zahlen für Q2
23.07.24 08:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das Highlight unter den Daten, die in der nächsten Woche in den USA veröffentlicht werden, ist die Kern-PCE-Rate für Juni am Freitag, so die Analysten von Postbank Research.
Es sei das von der FED bevorzugte Maß für die zugrundeliegende Inflation. Während die Jahresrate unverändert bei 2,6% liegen dürfte, könnte die sequenzielle Inflationsrate leicht von 0,1% auf 0,2% ggü. Vormonat gestiegen sein. Sollte es Anzeichen für einen nachlassenden PCE-Preisdruck geben, wie es bei den VPI-Daten vom Juni der Fall gewesen sei, dürfte eine Zinssenkung seitens der FED wahrscheinlicher werden, um das Wachstum zu stützen. Die jüngsten Daten hätten eine Abkühlung des Arbeitsmarktes und ein Nachlassen des Inflationsdrucks gezeigt.
Bis zur September-Sitzung stünden jedoch noch zwei Inflationsdatenveröffentlichungen an, und in dieser Woche werde das erste BIP des zweiten Quartals veröffentlicht. Es werde ein Anstieg auf +1,6% ggü. Vorquartal erwartet (Q1: 1,4%). Diese Prognose könne mit Aufwärtsrisiken behaftet sein, insbesondere im Hinblick auf die Investitionsausgaben. Obwohl die Analysten für die nächste Woche gemischte Ergebnisse für die regionalen FedIndikatoren erwarten würden, dürfte der Investitionsausblick genau beobachtet werden, um die Aussichten für die Aktivität des Produktionssektors zu beurteilen. Am Mittwoch würden die EMI-Zahlen veröffentlicht, wobei das Risiko einer Verlangsamung sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor bestehe.
Fazit: Die PCE-Zahlen könnten die Tendenz der FED zu Zinssenkungen im vierten Quartal 2024 bestätigen. (Ausgabe vom 22.07.2024) (23.07.2024/alc/a/a)
Es sei das von der FED bevorzugte Maß für die zugrundeliegende Inflation. Während die Jahresrate unverändert bei 2,6% liegen dürfte, könnte die sequenzielle Inflationsrate leicht von 0,1% auf 0,2% ggü. Vormonat gestiegen sein. Sollte es Anzeichen für einen nachlassenden PCE-Preisdruck geben, wie es bei den VPI-Daten vom Juni der Fall gewesen sei, dürfte eine Zinssenkung seitens der FED wahrscheinlicher werden, um das Wachstum zu stützen. Die jüngsten Daten hätten eine Abkühlung des Arbeitsmarktes und ein Nachlassen des Inflationsdrucks gezeigt.
Bis zur September-Sitzung stünden jedoch noch zwei Inflationsdatenveröffentlichungen an, und in dieser Woche werde das erste BIP des zweiten Quartals veröffentlicht. Es werde ein Anstieg auf +1,6% ggü. Vorquartal erwartet (Q1: 1,4%). Diese Prognose könne mit Aufwärtsrisiken behaftet sein, insbesondere im Hinblick auf die Investitionsausgaben. Obwohl die Analysten für die nächste Woche gemischte Ergebnisse für die regionalen FedIndikatoren erwarten würden, dürfte der Investitionsausblick genau beobachtet werden, um die Aussichten für die Aktivität des Produktionssektors zu beurteilen. Am Mittwoch würden die EMI-Zahlen veröffentlicht, wobei das Risiko einer Verlangsamung sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor bestehe.
Fazit: Die PCE-Zahlen könnten die Tendenz der FED zu Zinssenkungen im vierten Quartal 2024 bestätigen. (Ausgabe vom 22.07.2024) (23.07.2024/alc/a/a)


