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USA: FOMC dürfte Leitzins unverändert lassen
29.07.25 09:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche werden wichtige Wirtschaftsdaten veröffentlicht, darunter der Verbrauchervertrauensindex des Conference Board (Dienstag), erste Daten zum BIP-Wachstum im zweiten Quartal (Mittwoch), die persönlichen Konsumausgaben (Donnerstag), der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe, das Verbrauchervertrauen der University of Michigan und Arbeitsmarktzahlen (Freitag), so die Analysten von Postbank Research.
Dank der Ankündigungen von Handelsabkommen werde eine Verbesserung des Verbrauchervertrauens und des verarbeitenden Gewerbes erwartet. Das BIP-Wachstum dürfte sich den Prognosen zufolge verbessern (annualisierte Wachstumsrate von +1,7% ggü. Vorjahr im Vergleich zu -0,5% im ersten Quartal), was auf eine Erholung der Konsumausgaben zurückzuführen sein sollte. Am Freitag werde ein Anstieg der Zahl der Beschäftigten um 115.000 erwartet, mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote von 4,1% auf 4,2%. Darüber hinaus werde der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) am 29. Und 30. Juli zusammentreten. Die Marktteilnehmer würden überwiegend davon ausgehen, dass die FED den derzeitigen Zinssatz beibehalten werde. Trotz der jüngsten moderaten Zahlen zum Verbraucher- und Produzentenpreisindex seien die US-Importpreise in letzter Zeit gestiegen. Bleibe der Zollsatz von 15% für die meisten Handelspartner der USA bestehen, dürften die Verkaufspreise steigen, was Inflationsdruck auslösen könnte. Dieses Szenario könnte die FED zu einer vorsichtigeren Haltung in Bezug auf Zinssenkungen veranlassen - im Gegensatz zu den anhaltenden Forderungen von Präsident Trump nach einer aggressiveren Lockerung.
Fazit: Bei der nächsten FOMC-Sitzung am 29. und 30. Juli würden keine Änderungen des Leitzinses erwartet. Die Schlüsseldaten dieser Woche dürften bestätigen, dass die Wirtschaft weit von einer Rezession entfernt sei. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 28.07.2025) (29.07.2025/alc/a/a)
Dank der Ankündigungen von Handelsabkommen werde eine Verbesserung des Verbrauchervertrauens und des verarbeitenden Gewerbes erwartet. Das BIP-Wachstum dürfte sich den Prognosen zufolge verbessern (annualisierte Wachstumsrate von +1,7% ggü. Vorjahr im Vergleich zu -0,5% im ersten Quartal), was auf eine Erholung der Konsumausgaben zurückzuführen sein sollte. Am Freitag werde ein Anstieg der Zahl der Beschäftigten um 115.000 erwartet, mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote von 4,1% auf 4,2%. Darüber hinaus werde der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) am 29. Und 30. Juli zusammentreten. Die Marktteilnehmer würden überwiegend davon ausgehen, dass die FED den derzeitigen Zinssatz beibehalten werde. Trotz der jüngsten moderaten Zahlen zum Verbraucher- und Produzentenpreisindex seien die US-Importpreise in letzter Zeit gestiegen. Bleibe der Zollsatz von 15% für die meisten Handelspartner der USA bestehen, dürften die Verkaufspreise steigen, was Inflationsdruck auslösen könnte. Dieses Szenario könnte die FED zu einer vorsichtigeren Haltung in Bezug auf Zinssenkungen veranlassen - im Gegensatz zu den anhaltenden Forderungen von Präsident Trump nach einer aggressiveren Lockerung.
Fazit: Bei der nächsten FOMC-Sitzung am 29. und 30. Juli würden keine Änderungen des Leitzinses erwartet. Die Schlüsseldaten dieser Woche dürften bestätigen, dass die Wirtschaft weit von einer Rezession entfernt sei. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 28.07.2025) (29.07.2025/alc/a/a)
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