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Türkische Zentralbank überrascht mit drastischer Erhöhung der Leitzinsen
13.02.14 16:33
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zentralbank der Türkei überraschte die Anleger im Januar mit einer drastischen Erhöhung der Leitzinsen, um die schwächelnde Lira zu unterstützen, so die Experten von Franklin Templeton.
Die politischen Unsicherheiten und der schrittweise QE-Ausstieg der US-FED hätten ihrerseits zur Abwertung der Lira beigetragen. Die Bankzinsen für Tagesgeld seien um 425 Basispunkte (4,25%) auf 12,0% erhöht worden, die Sollzinsen für Tagesgeld um 450 Basispunkte (4,5%) auf 8,0%, während der einwöchige Repo-Zinssatz um 550 Basispunkte (5,5%) auf 10,0% angehoben worden sei. Die Inflation sei im Dezember in die Höhe gegangen, wobei der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich von 7,3% im November auf 7,4% im Dezember gestiegen sei.
Das Haushaltsdefizit der Zentralregierung habe sich 2013 um knapp 40% im Jahresvergleich auf 8,4 Mrd. US-Dollar oder schätzungsweise 1,2% des BIP verringert, gegenüber rund 2,1% des BIP im Jahr 2012. Die Budgeteinnahmen seien 2013 um 17,2% im Jahresvergleich in die Höhe gesprungen. Unterstützt worden seien sie dabei durch das starke Wachstum der Steuereinnahmen und die wirtschaftliche Erholung, aber auch vermehrte Privatisierungen und höhere Erträge staatlicher Banken hätten ihren Teil dazu beigetragen.
Premierminister Recep Tayyip Erdogan habe seinen japanischen Kollegen Shinzo Abe in Japan getroffen, wo die beiden Politiker Pläne bekannt gegeben hätten, in diesem Jahr Freihandelsgespräche beginnen zu wollen. Weiters seien Möglichkeiten zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen erörtert worden. Mit Malaysia habe die Türkei, ebenfalls im Januar, während eines Besuchs Erdogans in Malaysia einen Maßnahmenplan zur strategischen Kooperation unterzeichnet. (Ausgabe Januar 2014) (13.02.2014/alc/a/a)
Die politischen Unsicherheiten und der schrittweise QE-Ausstieg der US-FED hätten ihrerseits zur Abwertung der Lira beigetragen. Die Bankzinsen für Tagesgeld seien um 425 Basispunkte (4,25%) auf 12,0% erhöht worden, die Sollzinsen für Tagesgeld um 450 Basispunkte (4,5%) auf 8,0%, während der einwöchige Repo-Zinssatz um 550 Basispunkte (5,5%) auf 10,0% angehoben worden sei. Die Inflation sei im Dezember in die Höhe gegangen, wobei der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich von 7,3% im November auf 7,4% im Dezember gestiegen sei.
Das Haushaltsdefizit der Zentralregierung habe sich 2013 um knapp 40% im Jahresvergleich auf 8,4 Mrd. US-Dollar oder schätzungsweise 1,2% des BIP verringert, gegenüber rund 2,1% des BIP im Jahr 2012. Die Budgeteinnahmen seien 2013 um 17,2% im Jahresvergleich in die Höhe gesprungen. Unterstützt worden seien sie dabei durch das starke Wachstum der Steuereinnahmen und die wirtschaftliche Erholung, aber auch vermehrte Privatisierungen und höhere Erträge staatlicher Banken hätten ihren Teil dazu beigetragen.
Premierminister Recep Tayyip Erdogan habe seinen japanischen Kollegen Shinzo Abe in Japan getroffen, wo die beiden Politiker Pläne bekannt gegeben hätten, in diesem Jahr Freihandelsgespräche beginnen zu wollen. Weiters seien Möglichkeiten zur Förderung der bilateralen Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen erörtert worden. Mit Malaysia habe die Türkei, ebenfalls im Januar, während eines Besuchs Erdogans in Malaysia einen Maßnahmenplan zur strategischen Kooperation unterzeichnet. (Ausgabe Januar 2014) (13.02.2014/alc/a/a)
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| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


