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Tschechische Notenbank deutet Zinsanhebung an
23.04.19 11:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Hatte die Tschechische Zentralbank mit sechs Zinsanhebungen 2018 in Europa noch den Spitzenplatz für die meisten Zinsschritte inne, rechnen wir in diesem Jahr nur noch mit einer Anhebung, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Bereits die Inflationsrate aus dem März würde der Zentralbank die nötige Begründung für eine Leitzinsanhebung liefern. Mit drei Prozent habe sie deutlich über dem Zielwert der Notenbank von zwei Prozent gelegen. In ihrer letzten Sitzung hätten sich die Währungshüter allerdings noch über die schwache Eurozonen-Konjunktur besorgt gezeigt und von einem Zinsschritt Abstand genommen. Jüngste Äußerungen aus der Notenbank würden nun aber auf eine baldige Erhöhung der Leitzinsen hindeuten. Danach würde sich durch die Verschiebung des Brexits und der damit einhergehenden Beruhigung der Märkte eine Gelegenheit für einen Zinsschritt bieten.
Die Währungshüter hätten zudem betont, dass die zuletzt schwächer notierende Tschechische Krone ebenfalls Spielraum für einen Zinsschritt eröffne. Nach den Äußerungen aus der Notenbank erwarte der Markt einen Zinsschritt bereits innerhalb der nächsten drei Monate. Inwieweit sich die anhaltend schwache Konjunktur in der Eurozone auf die tschechische Wirtschaft auswirke und die Notenbank doch noch von einem Zinsschritt abhalte, könnten die morgigen Daten zum Geschäftsklima zeigen. (23.04.2019/alc/a/a)
Bereits die Inflationsrate aus dem März würde der Zentralbank die nötige Begründung für eine Leitzinsanhebung liefern. Mit drei Prozent habe sie deutlich über dem Zielwert der Notenbank von zwei Prozent gelegen. In ihrer letzten Sitzung hätten sich die Währungshüter allerdings noch über die schwache Eurozonen-Konjunktur besorgt gezeigt und von einem Zinsschritt Abstand genommen. Jüngste Äußerungen aus der Notenbank würden nun aber auf eine baldige Erhöhung der Leitzinsen hindeuten. Danach würde sich durch die Verschiebung des Brexits und der damit einhergehenden Beruhigung der Märkte eine Gelegenheit für einen Zinsschritt bieten.
Die Währungshüter hätten zudem betont, dass die zuletzt schwächer notierende Tschechische Krone ebenfalls Spielraum für einen Zinsschritt eröffne. Nach den Äußerungen aus der Notenbank erwarte der Markt einen Zinsschritt bereits innerhalb der nächsten drei Monate. Inwieweit sich die anhaltend schwache Konjunktur in der Eurozone auf die tschechische Wirtschaft auswirke und die Notenbank doch noch von einem Zinsschritt abhalte, könnten die morgigen Daten zum Geschäftsklima zeigen. (23.04.2019/alc/a/a)


