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Sitzung der Bank of England zeigte ein paar deutliche Überraschungen
11.11.19 11:15
Kames Capital
London (www.anleihencheck.de) - Die Sitzung der Bank of England zeigte ein paar deutliche Überraschungen, so James Lynch, Investment Manager Fixed Income bei Kames Capital.
Die erste habe den Zinssatz betroffen: Es sei erwartet worden, dass es bei einem unverändert einstimmigen Abstimmungsverhältnis von 9:0 bleiben würde, den Zinssatz beizubehalten. Zwei Mitglieder hätten überraschenderweise für eine Senkung gestimmt.
Zweitens enthalte der neue geldpolitische Bericht ein Basisszenario, wonach die Prognosen nun von der konkreten Annahme abhängig seien, dass das Vereinigte Königreich bis Ende 2020 ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit der EU erreichen werde. Dieses sei bisher mit unterschiedlichen Auffassungen auf mögliche Ergebnisse beurteilt worden. Auch die Unternehmensinvestitionen dürften von minus 1,5% in diesem Jahr auf plus 4% bis 2021 ansteigen.
Und letztendlich der ganz klare Teil, der kommuniziert worden sei: Die Bank of England habe erklärt, dass die Geldpolitik die erwartete Erholung unterstützen müsste, falls sich das globale Wachstum nicht stabilisiere oder die Brexit-Unsicherheit weiterhin anhalte. Grundsätzlich gelte: Wenn das Wachstum weiter nachlasse oder die Unsicherheiten hinsichtlich des Brexit bestehen bleiben würden, werde die Britische Zentralbank schon bald bereit sein, die Zinsen zu senken. (Ausgabe vom 08.11.2019) (11.11.2019/alc/a/a)
Die erste habe den Zinssatz betroffen: Es sei erwartet worden, dass es bei einem unverändert einstimmigen Abstimmungsverhältnis von 9:0 bleiben würde, den Zinssatz beizubehalten. Zwei Mitglieder hätten überraschenderweise für eine Senkung gestimmt.
Zweitens enthalte der neue geldpolitische Bericht ein Basisszenario, wonach die Prognosen nun von der konkreten Annahme abhängig seien, dass das Vereinigte Königreich bis Ende 2020 ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit der EU erreichen werde. Dieses sei bisher mit unterschiedlichen Auffassungen auf mögliche Ergebnisse beurteilt worden. Auch die Unternehmensinvestitionen dürften von minus 1,5% in diesem Jahr auf plus 4% bis 2021 ansteigen.
Und letztendlich der ganz klare Teil, der kommuniziert worden sei: Die Bank of England habe erklärt, dass die Geldpolitik die erwartete Erholung unterstützen müsste, falls sich das globale Wachstum nicht stabilisiere oder die Brexit-Unsicherheit weiterhin anhalte. Grundsätzlich gelte: Wenn das Wachstum weiter nachlasse oder die Unsicherheiten hinsichtlich des Brexit bestehen bleiben würden, werde die Britische Zentralbank schon bald bereit sein, die Zinsen zu senken. (Ausgabe vom 08.11.2019) (11.11.2019/alc/a/a)


