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Sechs Gründe für Schwellenländer-Anleihen
30.01.23 09:25
Degroof Petercam
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Michaël Vander Elst, Fund Manager Emerging Market Debt bei Degroof Petercam Asset Management (DPAM), nennt ein halbes Dutzend Gründe, die im Jahr 2023 für Schwellenländer-Anleihen sprechen.
1. Hohe Renditen würden hohen Carry bedeuten
Die absoluten Renditen von Schwellenländer-Anleihen würden sich auf einem Mehrjahreshoch befinden. Bei Renditen von über 8,25% betrage der monatliche Carry 70 Basispunkte. Erst bei einem weiteren Renditeanstieg von 1,5%, werde der Gesamtertrag für Anleger auf 12-Monats-Sicht negativ.
2. Unterstützung von der Währungsseite
Schwellenländerwährungen würden höchstwahrscheinlich positive Rendite beisteuern, unter anderem wegen Direktinvestitionen aus dem Ausland. Um diese anzulocken und die eigenen Währungen zu stützen, würden die Schwellenländer einen positiven Realzins-Puffer gegenüber den Industrieländern aufrechterhalten.
3. Ausländische Investoren mit Nachholbedarf
Anleger seien in den vergangenen Jahren von den Renditen in dieser Anlageklasse enttäuscht worden. Verringerte Risikoprämien und Wechselkursverluste seien die Regel gewesen. Derzeit seien die Engagements ausländischer Anleger an den lokalen Währungsmärkten so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Daraus würden sich sehr gute Anlagemöglichkeiten ergeben.
4. Geldpolitik habe Spielraum
Die Inflation werde nicht mehr weiter steigen und die Konjunktur schwächele. Das gebe den Zentralbanken der Schwellenländer in diesem Jahr Spielraum für Zinssenkungen.
5. Globale Streuung puffere Risiken ab
Schwellenländer-Anleihen würden eine Diversifizierung und damit einen Schutz gegen unvorhergesehene Umstände bieten, wie geopolitische Spannungen und Pandemierisiken. Zudem spreche die wachsende Bedeutung der Schwellenländer für den Welthandel für diese Anlageklasse.
6. Nachhaltigkeit als Qualitätsfilter
Eine gezielte Übergewichtung von Anleihen aus Ländern mit guten ESG-Bewertungen könne die Qualität der Anlagen verbessern, sich positiv auf die Volatilität auswirken und das Drawdown-Risiko für den Anleger begrenzen. (30.01.2023/alc/a/a)
1. Hohe Renditen würden hohen Carry bedeuten
Die absoluten Renditen von Schwellenländer-Anleihen würden sich auf einem Mehrjahreshoch befinden. Bei Renditen von über 8,25% betrage der monatliche Carry 70 Basispunkte. Erst bei einem weiteren Renditeanstieg von 1,5%, werde der Gesamtertrag für Anleger auf 12-Monats-Sicht negativ.
2. Unterstützung von der Währungsseite
Schwellenländerwährungen würden höchstwahrscheinlich positive Rendite beisteuern, unter anderem wegen Direktinvestitionen aus dem Ausland. Um diese anzulocken und die eigenen Währungen zu stützen, würden die Schwellenländer einen positiven Realzins-Puffer gegenüber den Industrieländern aufrechterhalten.
Anleger seien in den vergangenen Jahren von den Renditen in dieser Anlageklasse enttäuscht worden. Verringerte Risikoprämien und Wechselkursverluste seien die Regel gewesen. Derzeit seien die Engagements ausländischer Anleger an den lokalen Währungsmärkten so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Daraus würden sich sehr gute Anlagemöglichkeiten ergeben.
4. Geldpolitik habe Spielraum
Die Inflation werde nicht mehr weiter steigen und die Konjunktur schwächele. Das gebe den Zentralbanken der Schwellenländer in diesem Jahr Spielraum für Zinssenkungen.
5. Globale Streuung puffere Risiken ab
Schwellenländer-Anleihen würden eine Diversifizierung und damit einen Schutz gegen unvorhergesehene Umstände bieten, wie geopolitische Spannungen und Pandemierisiken. Zudem spreche die wachsende Bedeutung der Schwellenländer für den Welthandel für diese Anlageklasse.
6. Nachhaltigkeit als Qualitätsfilter
Eine gezielte Übergewichtung von Anleihen aus Ländern mit guten ESG-Bewertungen könne die Qualität der Anlagen verbessern, sich positiv auf die Volatilität auswirken und das Drawdown-Risiko für den Anleger begrenzen. (30.01.2023/alc/a/a)


