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Schweiz: Robuste Konjunktur ermöglicht Zinsschritt
01.04.19 10:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die schweizerische Konjunktur präsentiert sich robust, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Nicht nur habe eine überraschend starke Industrieproduktion einen entscheidenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2018 beigetragen. Der zuletzt deutliche Anstieg des KOF-Konjunkturbarometers von 93 auf 97,4 Punkte deute auch für 2019 auf ein stabiles Wachstum hin. Erneut sei die gute Entwicklung von der Industrie getrieben worden, die sich erstaunlich unbeeindruckt von der wirtschaftlichen Schwäche in der Eurozone und der Stärke des Schweizer Franken zeige.
Die schweizerische Nationalbank habe sich bereits besorgt über eine Bedrohung der Finanzmarktstabilität durch ein ausuferndes Kreditwachstum geäußert. Die gute wirtschaftliche Entwicklung dürfte die Währungshüter daher darin bestärken, den Leitzins im Jahresverlauf zu erhöhen. Dadurch könnte die Verzinsung von schweizerischen Staatsanleihen, die bisher dem Tiefflug von Bundesanleihen gefolgt seien, deutlich früher als die von Bunds einen Boden finden. Auch wenn ihre Möglichkeiten aufgrund des politischen Drucks begrenzt scheinen, betonte die Zentralbank zuletzt, weiter am Devisenmarkt intervenieren zu wollen, um eine übermäßige Aufwertung des Franken zu bremsen, berichtet die Deutsche Bank AG. Allein im März habe sich der Franken aufgrund von Sorgen um das globale Wachstum gegenüber dem Euro um 1,5 Prozent auf ein 20-Monats-Hoch verteuert. (01.04.2019/alc/a/a)
Nicht nur habe eine überraschend starke Industrieproduktion einen entscheidenden Beitrag zum Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2018 beigetragen. Der zuletzt deutliche Anstieg des KOF-Konjunkturbarometers von 93 auf 97,4 Punkte deute auch für 2019 auf ein stabiles Wachstum hin. Erneut sei die gute Entwicklung von der Industrie getrieben worden, die sich erstaunlich unbeeindruckt von der wirtschaftlichen Schwäche in der Eurozone und der Stärke des Schweizer Franken zeige.
Die schweizerische Nationalbank habe sich bereits besorgt über eine Bedrohung der Finanzmarktstabilität durch ein ausuferndes Kreditwachstum geäußert. Die gute wirtschaftliche Entwicklung dürfte die Währungshüter daher darin bestärken, den Leitzins im Jahresverlauf zu erhöhen. Dadurch könnte die Verzinsung von schweizerischen Staatsanleihen, die bisher dem Tiefflug von Bundesanleihen gefolgt seien, deutlich früher als die von Bunds einen Boden finden. Auch wenn ihre Möglichkeiten aufgrund des politischen Drucks begrenzt scheinen, betonte die Zentralbank zuletzt, weiter am Devisenmarkt intervenieren zu wollen, um eine übermäßige Aufwertung des Franken zu bremsen, berichtet die Deutsche Bank AG. Allein im März habe sich der Franken aufgrund von Sorgen um das globale Wachstum gegenüber dem Euro um 1,5 Prozent auf ein 20-Monats-Hoch verteuert. (01.04.2019/alc/a/a)


