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Schwedens Zentralbank an der Seitenlinie
25.04.19 09:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Von der schwachen Eurozonen-Entwicklung ist Schweden nicht unabhängig, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Zwar rechnet die Deutsche Bank für die schwedische Wirtschaft dieses Jahr weiterhin mit einem Wachstum von rund zwei Prozent, doch neben der im März gestiegenen Arbeitslosenquote überrascht auch der nachlassende Preisdruck weiter negativ. Dabei trete die weltweit schwache Entwicklung der Inflation derzeit besonders auffällig in Schweden zutage. Im März habe die Teuerungsrate mit 1,8 Prozent deutlich unter dem von der Zentralbank erwarteten Wert von 2,3 Prozent gelegen.
Von der heutigen Riksbank-Sitzung werde darum erwartet, dass die Währungshüter den Leitzins erneut unverändert bei -0,25 Prozent belassen würden. Der von der Zentralbank letztes Jahr eingeleitete Zinsanhebungskurs werde damit erneut verschoben. Die Deutsche Bank AG rechnet mit dem nächsten Zinsschritt erst gegen Ende des Jahres. Weitere Ankündigungen seitens der Zentralbank zum Ankaufprogramm würden heute ebenfalls erwartet. Das Programm habe jüngst ein Volumen von 20 Mrd. Schwedischen Kronen pro Jahr gehabt. Der Kurs der Schwedischen Krone habe sich derweil zuletzt so schwankungsarm gezeigt wie vor elf Jahren. Ein Grund dafür sei die geldpolitisch abwartende Haltung der großen Zentralbanken FED und EZB. Über die nächsten zwölf Monate sieht die Deutsche Bank die Krone zum Euro tendenziell etwas schwächer notieren. (25.04.2019/alc/a/a)
Zwar rechnet die Deutsche Bank für die schwedische Wirtschaft dieses Jahr weiterhin mit einem Wachstum von rund zwei Prozent, doch neben der im März gestiegenen Arbeitslosenquote überrascht auch der nachlassende Preisdruck weiter negativ. Dabei trete die weltweit schwache Entwicklung der Inflation derzeit besonders auffällig in Schweden zutage. Im März habe die Teuerungsrate mit 1,8 Prozent deutlich unter dem von der Zentralbank erwarteten Wert von 2,3 Prozent gelegen.
Von der heutigen Riksbank-Sitzung werde darum erwartet, dass die Währungshüter den Leitzins erneut unverändert bei -0,25 Prozent belassen würden. Der von der Zentralbank letztes Jahr eingeleitete Zinsanhebungskurs werde damit erneut verschoben. Die Deutsche Bank AG rechnet mit dem nächsten Zinsschritt erst gegen Ende des Jahres. Weitere Ankündigungen seitens der Zentralbank zum Ankaufprogramm würden heute ebenfalls erwartet. Das Programm habe jüngst ein Volumen von 20 Mrd. Schwedischen Kronen pro Jahr gehabt. Der Kurs der Schwedischen Krone habe sich derweil zuletzt so schwankungsarm gezeigt wie vor elf Jahren. Ein Grund dafür sei die geldpolitisch abwartende Haltung der großen Zentralbanken FED und EZB. Über die nächsten zwölf Monate sieht die Deutsche Bank die Krone zum Euro tendenziell etwas schwächer notieren. (25.04.2019/alc/a/a)


