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Schweden: Riksbank bleibt auf Zinserhöhungskurs
06.10.23 14:00
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Die schwedische Notenbank bleibt ihrer Linie treu, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Ende September hätten die Währungshüter den Leitzins erneut angehoben - und zwar um weitere 0,25 Prozentpunkte auf aktuell 4 Prozent. Zudem habe die Riksbank weitere Zinsschritte in Aussicht gestellt. Sie stemme sich damit gegen die anhaltend hohe Inflation. Zwar habe die Teuerungsrate im August ohne die schwankungsintensiven Energiepreise mit 7,2 Prozent 0,8 Prozentpunkte tiefer als im August gelegen. Sie habe damit aber nicht nur deutlich höher als in den meisten Ländern Europas, sondern auch weit über der Zielrate der Zentralbank von 2 Prozent gelegen.
Hohe Zinsen würden die Konjunktur gefährden
Im Fahrwasser der Zinsentscheidung habe die Schwedische Krone (SEK) zum Euro zwar leicht aufgewertet, am längerfristigen Abwärtstrend dürfte sich aber erst einmal wenig ändern. Seit Jahresbeginn habe die Krone im Vergleich zur europäischen Gemeinschaftswährung rund 4 Prozent an Wert eingebüßt. Zu schaffen mache der Krone auch, dass die Riksbank mit ihrer restriktiven Zinspolitik die heimische Wirtschaft und den bereits schwächelnden Immobilienmarkt in die Bredouille bringe. Schon jetzt prognostiziere der Internationale Währungsfonds, dass die Konjunktur im Königreich in diesem Jahr um 0,5 Prozent schrumpfen werde. Dazu passe, dass die Arbeitslosenquote im August mit 7,7 Prozent deutlich höher gelegen habe als vom Markt erwartet. Eine nachhaltige Kronen-Trendwende sei aktuell daher nicht allzu wahrscheinlich (06.10.2023/alc/a/a)
Ende September hätten die Währungshüter den Leitzins erneut angehoben - und zwar um weitere 0,25 Prozentpunkte auf aktuell 4 Prozent. Zudem habe die Riksbank weitere Zinsschritte in Aussicht gestellt. Sie stemme sich damit gegen die anhaltend hohe Inflation. Zwar habe die Teuerungsrate im August ohne die schwankungsintensiven Energiepreise mit 7,2 Prozent 0,8 Prozentpunkte tiefer als im August gelegen. Sie habe damit aber nicht nur deutlich höher als in den meisten Ländern Europas, sondern auch weit über der Zielrate der Zentralbank von 2 Prozent gelegen.
Hohe Zinsen würden die Konjunktur gefährden
Im Fahrwasser der Zinsentscheidung habe die Schwedische Krone (SEK) zum Euro zwar leicht aufgewertet, am längerfristigen Abwärtstrend dürfte sich aber erst einmal wenig ändern. Seit Jahresbeginn habe die Krone im Vergleich zur europäischen Gemeinschaftswährung rund 4 Prozent an Wert eingebüßt. Zu schaffen mache der Krone auch, dass die Riksbank mit ihrer restriktiven Zinspolitik die heimische Wirtschaft und den bereits schwächelnden Immobilienmarkt in die Bredouille bringe. Schon jetzt prognostiziere der Internationale Währungsfonds, dass die Konjunktur im Königreich in diesem Jahr um 0,5 Prozent schrumpfen werde. Dazu passe, dass die Arbeitslosenquote im August mit 7,7 Prozent deutlich höher gelegen habe als vom Markt erwartet. Eine nachhaltige Kronen-Trendwende sei aktuell daher nicht allzu wahrscheinlich (06.10.2023/alc/a/a)


