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Schwache ISM-Daten stützen Fed-Zinssenkungsspekulation
07.01.26 09:22
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Hauptaugenmerk gilt heute wohl erneut US-Datenveröffentlichungen, denn die deutschen Arbeitsmarktzahlen und die EWU-Verbraucherpreise werden kaum in der Lage sein, die Finanzmärkte aus der Ruhe zu bringen, so die Analysten der Helaba.
Am hiesigen Arbeitsmarkt sei nur mit wenig Veränderung zu rechnen. Die konjunkturelle Dynamik sei schwach, immerhin aber signalisiere der Indikator der Bundesanstalt für Arbeit eine allmähliche Verbesserung. In Bezug auf die EWU-Teuerungsrate stünden die Zeichen auf Entspannung. Die französische Inflation habe leicht nachgegeben, ebenso wie die deutsche, sodass die Zinssenkungserwartungen hinsichtlich der EZB und die Rentenmärkte gestern bereits unterstützt worden seien.
In den USA würden die Blicke zunächst dem ADP-Report des Monats Dezember gelten. Dieser liefere Hinweise auf die offiziellen Beschäftigungszahlen, die an diesem Freitag veröffentlicht werden sollten. Nach dem unerwartet schwachen Ergebnis im November werde nun wieder mit einem solideren Wert gerechnet. Dass dieser überragend gut ausfalle und die Fed-Zinssenkungserwartungen unter Druck gebracht werden, damit würden die Analysten aber nicht rechnen. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund des zu erwartenden Rückgangs der Stimmungslage im Dienstleistungsgewerbe (ISM-Serviceindex). Die Vorgaben für diesen seien schwach, wie die Indikation der regionalen Fed-Serviceumfragen zeige. Zusammen mit dem unerwartet schwach ausgefallenen ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes ergebe sich die Perspektive einer anhaltend moderaten Wachstumsrate. Mithin würden die Zinssenkungserwartungen in den USA wohl unterstützt, auch weil diese bislang nicht besonders ausgeprägt seien. (07.01.2026/alc/a/a)
Am hiesigen Arbeitsmarkt sei nur mit wenig Veränderung zu rechnen. Die konjunkturelle Dynamik sei schwach, immerhin aber signalisiere der Indikator der Bundesanstalt für Arbeit eine allmähliche Verbesserung. In Bezug auf die EWU-Teuerungsrate stünden die Zeichen auf Entspannung. Die französische Inflation habe leicht nachgegeben, ebenso wie die deutsche, sodass die Zinssenkungserwartungen hinsichtlich der EZB und die Rentenmärkte gestern bereits unterstützt worden seien.
In den USA würden die Blicke zunächst dem ADP-Report des Monats Dezember gelten. Dieser liefere Hinweise auf die offiziellen Beschäftigungszahlen, die an diesem Freitag veröffentlicht werden sollten. Nach dem unerwartet schwachen Ergebnis im November werde nun wieder mit einem solideren Wert gerechnet. Dass dieser überragend gut ausfalle und die Fed-Zinssenkungserwartungen unter Druck gebracht werden, damit würden die Analysten aber nicht rechnen. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund des zu erwartenden Rückgangs der Stimmungslage im Dienstleistungsgewerbe (ISM-Serviceindex). Die Vorgaben für diesen seien schwach, wie die Indikation der regionalen Fed-Serviceumfragen zeige. Zusammen mit dem unerwartet schwach ausgefallenen ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes ergebe sich die Perspektive einer anhaltend moderaten Wachstumsrate. Mithin würden die Zinssenkungserwartungen in den USA wohl unterstützt, auch weil diese bislang nicht besonders ausgeprägt seien. (07.01.2026/alc/a/a)


