Erweiterte Funktionen
S.A.G. Solarstrom-Anleihe: Advent, Advent, der Weihnachtsbaum brennt! Akutes Kapitalverlustrisiko!
13.12.13 14:46
anleihencheck.de
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Anleiheemittent S.A.G Solarstrom (ISIN DE0007021008 / WKN 702100) muss Insolvenz anmelden.
Die Refinanzierungsgespräche des Freiburger Solarunternehmens mit Banken, Finanzdienstleistern und weiteren Gläubigern sowie Investoren sind nach Unternehmensangaben gescheitert. S.A.G Solarstrom sieht sich daher gezwungen, beim Gericht einen Antrag auf die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zu stellen. Und auch für die Gläubiger der noch bis zum Jahr 2015 laufenden Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1E84A4 / WKN A1E84A) gibt es eine Hiobsbotschaft: Es werden keine Zinsen mehr gezahlt!
S.A.G Solarstrom will nach eigenen Angaben "eine zukunftsfähige Restrukturierung zur Fortführung der Unternehmensgruppe" durchführen, bei der die Gläubiger eng eingebunden werden sollten. Zu diesem Zweck solle in den kommenden drei Monaten ein Restrukturierungsplan erarbeitet werden, teilte die Freiburger Gesellschaft mit.
Zahlungsverzögerungen bei verschiedenen Projekten rissen beim Freiburger Unternehmen eine Liquiditätslücke von 20 Mio. Euro. Das Management S.A.G Solarstrom bemüht sich dennoch um Schadensbegrenzung. Das Unternehmen sei nicht überschuldet, sondern "nur" zahlungsunfähig, versucht man die Anleger zu beschwichtigen.
Viele Marktbeobachter trauen S.A.G Solarstrom allerdings keinen Erfolg zu. Kaum Chancen auf eine Rettung sieht auch Alfred Maydorn vom Anlegermagazin "Der Aktionär". Die Freiburger Geselslchaft habe zwar mit den eigenen Solarparks und einer eigenen Überwachsungsgesellschaft noch zwei gut laufende Geschäftsbereiche, ihre Erträge reichten aber nicht aus, um die Zinsen für die beiden Unternehmensanleihen sowie andere Verbindlichkeiten zu bedienen. Seiner Meinung nach müsse man deshalb befürchten, dass die Pleite kaum abzuwenden sei.
Auch wenn es nicht unbedingt zur vorweihnachtlichen Stimmung passt: Die Gläubiger der Unternehmensanleihe von S.A.G Solarstrom müssen um ihr Geld wirklich bangen! Angesichts der aktuellen Nachrichtenlage ist es derzeit zwar unmöglich, ein definitives Urteil zu fällen. Erfahrungen mit den anderen Pleite-Fällen in der deutschen Solarindustrie lassen allerdings nichts Gutes ahnen. Das prominenteste Beispiel der jüngeren Zeit ist sicherlich der nur mit großer Mühe (zumindest vorerst) gerettete Branchenpionier SolarWorld. Die Anleger der SolarWorld-Anleihen mussten richtig bluten. Alte Schuldverschriebungen des Bonner Konzerns werden im Rahmen eines Restrukturierungsplans in neue eingetauscht, die dann noch rund 45% der heutigen Verbindlichkeiten wert sein werden. Zudem wird die Laufzeit der Anleihen verlängert.
Aus heutiger Sicht ist es nicht auszuschließen, dass den Gläubigern der Unternehmensanleihe von S.A.G Solarstrom im schlimmsten Fall sogar ein Verlust des kompletten Kapitals droht!
XETRA-Aktienkurs S.A.G. Solarstrom-Aktie:
0,38 Euro -63,46% (13.12.2013, 14:28)
Tradegate-Aktienkurs S.A.G. Solarstrom-Aktie:
0,38 Euro -63,00% (13.12.2013, 14:42)
ISIN S.A.G. Solarstrom-Aktie:
DE0007021008
WKN S.A.G. Solarstrom-Aktie:
702100
Ticker Symbol S.A.G. Solarstrom-Aktie:
SAG (13.12.2013/alc/a/a)
Die Refinanzierungsgespräche des Freiburger Solarunternehmens mit Banken, Finanzdienstleistern und weiteren Gläubigern sowie Investoren sind nach Unternehmensangaben gescheitert. S.A.G Solarstrom sieht sich daher gezwungen, beim Gericht einen Antrag auf die Durchführung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zu stellen. Und auch für die Gläubiger der noch bis zum Jahr 2015 laufenden Unternehmensanleihe (ISIN DE000A1E84A4 / WKN A1E84A) gibt es eine Hiobsbotschaft: Es werden keine Zinsen mehr gezahlt!
S.A.G Solarstrom will nach eigenen Angaben "eine zukunftsfähige Restrukturierung zur Fortführung der Unternehmensgruppe" durchführen, bei der die Gläubiger eng eingebunden werden sollten. Zu diesem Zweck solle in den kommenden drei Monaten ein Restrukturierungsplan erarbeitet werden, teilte die Freiburger Gesellschaft mit.
Zahlungsverzögerungen bei verschiedenen Projekten rissen beim Freiburger Unternehmen eine Liquiditätslücke von 20 Mio. Euro. Das Management S.A.G Solarstrom bemüht sich dennoch um Schadensbegrenzung. Das Unternehmen sei nicht überschuldet, sondern "nur" zahlungsunfähig, versucht man die Anleger zu beschwichtigen.
Viele Marktbeobachter trauen S.A.G Solarstrom allerdings keinen Erfolg zu. Kaum Chancen auf eine Rettung sieht auch Alfred Maydorn vom Anlegermagazin "Der Aktionär". Die Freiburger Geselslchaft habe zwar mit den eigenen Solarparks und einer eigenen Überwachsungsgesellschaft noch zwei gut laufende Geschäftsbereiche, ihre Erträge reichten aber nicht aus, um die Zinsen für die beiden Unternehmensanleihen sowie andere Verbindlichkeiten zu bedienen. Seiner Meinung nach müsse man deshalb befürchten, dass die Pleite kaum abzuwenden sei.
Aus heutiger Sicht ist es nicht auszuschließen, dass den Gläubigern der Unternehmensanleihe von S.A.G Solarstrom im schlimmsten Fall sogar ein Verlust des kompletten Kapitals droht!
XETRA-Aktienkurs S.A.G. Solarstrom-Aktie:
0,38 Euro -63,46% (13.12.2013, 14:28)
Tradegate-Aktienkurs S.A.G. Solarstrom-Aktie:
0,38 Euro -63,00% (13.12.2013, 14:42)
ISIN S.A.G. Solarstrom-Aktie:
DE0007021008
WKN S.A.G. Solarstrom-Aktie:
702100
Ticker Symbol S.A.G. Solarstrom-Aktie:
SAG (13.12.2013/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,00 € | 1,00 € | - € | 0,00% | 17.04./08:01 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1E84A4 | A1E84A | 1,60 € | 0,0010 € | |
Werte im Artikel



