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Russland: Leitzinsanhebung unwahrscheinlich
05.03.19 10:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Laut offiziellen Angaben ist das russische Bruttoinlandsprodukt 2018 um 2,3 Prozent gewachsen und somit so stark wie seit 2012 nicht mehr, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Es sei jedoch nicht das erste Mal, dass amtliche Daten überraschend gut ausfallen würden, seit der Chef der Statistikbehörde von Präsident Putin ausgetauscht worden sei. Schaue man auf die Realeinkommen, hätten diese im vergangenen Jahr auf beinah unverändertem Niveau verharrt, im Januar seien sie sogar um 1,3 Prozent zurückgegangen. Für das erste Halbjahr 2019 geht die Deutsche Bank von einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums aus. Bei der Inflation scheine sich die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn weniger stark auszuwirken als befürchtet. Die Experten der Deutsche Bank AG rechnen bereits im März mit den größten Preissteigerungen dieses Jahr in Höhe von 5,4 Prozent und einem anschließenden Rückgang der Teuerungsrate auf 4,5 Prozent zum Jahresende.
Angesichts dieser Entwicklung werde für die nächste Sitzung der Russischen Zentralbank keine Anhebung des Leitzinses erwartet. Ob der Rubel seinen Stand als stärkste Schwellenlandwährung - mit einem Plus von 6,7 Prozent seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro - verteidigen könne, hänge jedoch von den zuletzt wieder aufgeflammten geopolitischen Spannungen ab. (05.03.2019/alc/a/a)
Es sei jedoch nicht das erste Mal, dass amtliche Daten überraschend gut ausfallen würden, seit der Chef der Statistikbehörde von Präsident Putin ausgetauscht worden sei. Schaue man auf die Realeinkommen, hätten diese im vergangenen Jahr auf beinah unverändertem Niveau verharrt, im Januar seien sie sogar um 1,3 Prozent zurückgegangen. Für das erste Halbjahr 2019 geht die Deutsche Bank von einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums aus. Bei der Inflation scheine sich die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn weniger stark auszuwirken als befürchtet. Die Experten der Deutsche Bank AG rechnen bereits im März mit den größten Preissteigerungen dieses Jahr in Höhe von 5,4 Prozent und einem anschließenden Rückgang der Teuerungsrate auf 4,5 Prozent zum Jahresende.
Angesichts dieser Entwicklung werde für die nächste Sitzung der Russischen Zentralbank keine Anhebung des Leitzinses erwartet. Ob der Rubel seinen Stand als stärkste Schwellenlandwährung - mit einem Plus von 6,7 Prozent seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro - verteidigen könne, hänge jedoch von den zuletzt wieder aufgeflammten geopolitischen Spannungen ab. (05.03.2019/alc/a/a)
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