Russische Zentralbank hebt unerwartet ihren Leitzins im Juli um 50 Basispunkte auf 8,0% an


12.08.14 16:07
Franklin Templeton

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Gemäß vorläufiger Schätzungen des Ministeriums für Wirtschaftliche Entwicklung beschleunigte sich das BIP-Wachstum in Russland im zweiten Quartal auf 1,1% im Jahresvergleich (von 0,9% im Jahresvergleich im ersten Quartal), so die Experten von Franklin Templeton.

Die USA und die EU hätten im Juli ihre Sanktionen gegen Russland verstärkt und damit auf die fortgesetzte Destabilisierung der Ost-Ukraine reagiert. Der Abschuss eines Passagierflugzeugs in der Ukraine habe die instabile Lage in der Region verschärft. Es sei zu erwarten, dass diese Sanktionen die Fremdkapitalkosten für russische Unternehmen und Banken ansteigen lassen, Druck auf den Rubel ausüben und negative Auswirkungen auf Investitionsbereitschaft und das Geschäftsklima im Land haben würden.

Die Zentralbank habe im Juli unerwartet ihren Leitzins um 50 Basispunkte (0,5%) auf 8,0% angehoben, da das Inflationsrisiko aufgrund "erhöhter geopolitischer Spannungen" angestiegen sei. Dies sei die dritte Anhebung in diesem Jahr gewesen, der in März und April ein kumulierter Anstieg von 200 Basispunkten (2,0%) vorangegangen sei. Der Verbraucherpreisindex sei im Juni auf 7,8% im Jahresvergleich gestiegen, verglichen mit 7,6% im Jahresvergleich im Mai. (Ausgabe Juli 2014) (12.08.2014/alc/a/a)




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