Erweiterte Funktionen
In der Ruhe liegt die Rendite - Krisen bieten auch Chancen
16.05.16 10:45
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Anleger haben in den vergangenen Jahren einige Rückschläge einstecken müssen - angefangen vom Zusammenbruch der ehemaligen US-Investment Bank Lehman Brothers im September 2008 bis hin zur aktuell wieder an Brisanz gewinnenden Griechenlandkrise, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Aber nicht nur das Euro-Sorgenkind halte die Anleger seit geraumer Zeit auf Trab, sondern beispielsweise auch, dass der chinesische Wirtschaftsmotor dauerhaft an Fahrt verlieren könnte. Eine Angst, die auch von den jüngst eher enttäuschenden Import- und Export-Daten gestützt werde. Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung der US-Notenbank FED schwebe ebenfalls wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Hinzu kämen geopolitische Risiken, der schwache Ölpreis, den Investoren häufig mit der weltweit schwachen Nachfrage erklären würden, und natürlich das schwache Wachstum der Eurozone.
Richtig sei zwar, dass das moderate Wirtschaftswachstum nicht gerade zu Freudensprüngen animiere. Allerdings sollten Anleger - nicht nur, aber gerade - in einer von zahlreichen Störfeuern gekennzeichneten Zeit nicht in Panik verfallen. Schließlich zeige ein Blick in die Vergangenheit, dass auch unruhige Zeiten immer wieder Chancen bieten würden. So hätten etwa Anleger mit einem Engagement am Aktienmarkt in den vergangenen Jahren - trotz der zahlreichen Rückschläge - auf lange Sicht eine Rendite erzielt, von der Tagesgeldsparer oder Inhaber einer Lebensversicherung nur träumen könnten.
Auch das überschaubare Wachstum in der Eurozone habe etwas Gutes, komme doch aufgrund des nicht allzu dynamischen Wachstums auch kein Inflationsdruck auf und damit einhergehend die Europäische Zentralbank sicherlich nicht auf die Idee, in den kommenden Monaten einen restriktiveren Kurs einzuschlagen. Und: Sollten die Preise in der Eurozone wie zuletzt im April weiter sinken, dürfte die EZB ihre ohnehin schon extrem expansive Geldpolitik wohl noch einmal lockern. Dies wäre zwar kein Garant für steigende Aktienkurse. Schaden dürfte ein noch lockerer EZB-Kurs dem Aktienmarkt aber wohl auch nicht, zumindest nicht kurzfristig. (Ausgabe vom 13.05.2016) (16.05.2016/alc/a/a)
Aber nicht nur das Euro-Sorgenkind halte die Anleger seit geraumer Zeit auf Trab, sondern beispielsweise auch, dass der chinesische Wirtschaftsmotor dauerhaft an Fahrt verlieren könnte. Eine Angst, die auch von den jüngst eher enttäuschenden Import- und Export-Daten gestützt werde. Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung der US-Notenbank FED schwebe ebenfalls wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Hinzu kämen geopolitische Risiken, der schwache Ölpreis, den Investoren häufig mit der weltweit schwachen Nachfrage erklären würden, und natürlich das schwache Wachstum der Eurozone.
Richtig sei zwar, dass das moderate Wirtschaftswachstum nicht gerade zu Freudensprüngen animiere. Allerdings sollten Anleger - nicht nur, aber gerade - in einer von zahlreichen Störfeuern gekennzeichneten Zeit nicht in Panik verfallen. Schließlich zeige ein Blick in die Vergangenheit, dass auch unruhige Zeiten immer wieder Chancen bieten würden. So hätten etwa Anleger mit einem Engagement am Aktienmarkt in den vergangenen Jahren - trotz der zahlreichen Rückschläge - auf lange Sicht eine Rendite erzielt, von der Tagesgeldsparer oder Inhaber einer Lebensversicherung nur träumen könnten.
Auch das überschaubare Wachstum in der Eurozone habe etwas Gutes, komme doch aufgrund des nicht allzu dynamischen Wachstums auch kein Inflationsdruck auf und damit einhergehend die Europäische Zentralbank sicherlich nicht auf die Idee, in den kommenden Monaten einen restriktiveren Kurs einzuschlagen. Und: Sollten die Preise in der Eurozone wie zuletzt im April weiter sinken, dürfte die EZB ihre ohnehin schon extrem expansive Geldpolitik wohl noch einmal lockern. Dies wäre zwar kein Garant für steigende Aktienkurse. Schaden dürfte ein noch lockerer EZB-Kurs dem Aktienmarkt aber wohl auch nicht, zumindest nicht kurzfristig. (Ausgabe vom 13.05.2016) (16.05.2016/alc/a/a)


