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Robuste US-Arbeitsmarktdaten belasten Anleihemärkte


06.11.25 09:30
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die Widerstandsfähige Konjunkturzahlen aus Deutschland und den USA sorgten in der aktuellen Woche für Bewegung an den Anleihemärkten - sowohl bei Bundesanleihen als auch bei US-Staatsanleihen, so die Börse Stuttgart.

Die Bundesanleihen hätten sich dabei zunächst wechselhaft gezeigt: Während schwache Industriedaten zu Beginn der Woche die Kurse gedrückt hätten, hätten politische Unsicherheiten und Kursverluste an den Aktienmärkten vorübergehend für eine leichte Erholung bei als sicher geltenden Papieren gesorgt.

Parallel dazu hätten Marktteilnehmer den US-Arbeitsmarkt genau beobachtet. Überraschend positive Beschäftigungsdaten und ein starker Dienstleistungssektor in den USA hätten die Notierungen amerikanischer Treasuries belastet: Hoffnung auf rasche Zinssenkungen der US-Notenbank dürfte sich damit eher abschwächen. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen seien leicht auf 2,65 Prozent gestiegen und würden damit über dem Vorwochenwert bleiben. Bei den US-Treasuries sei die Rendite auf 4,16 Prozent geklettert. Anleger hätten sich angesichts der anhaltenden Diskussionen über den Konjunkturausblick und die Zinspolitik weiterhin abwartend verhalten. (06.11.2025/alc/a/a)