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Rentenmarkt stabil: Bunds nach US-Zahlen unverändert
12.01.26 09:52
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Der US-Arbeitsmarkt hat vor dem Jahreswechsel gemischte Signale ausgesendet und zugleich Spekulationen auf eine Zinspause der Notenbank genährt, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Der Stellenaufbau laufe zwar weiter nur schleppend, doch sei die Arbeitslosenquote im Dezember überraschend deutlich gesunken. Für die US-Notenbank, die Ende des Monats wieder über den Leitzins entscheide, seien die Arbeitsmarktdaten eine wichtige Orientierungsmarke beim Abstecken des geldpolitischen Kurses.
Besonders drei Punkte würden Beobachter aufseiten der Konjunkturdaten in dieser Woche auf dem Zettel haben. Die am Dienstag anstehenden Inflationsdaten aus den USA könnten die Diskussion über mögliche Zinssenkungen der FED erneut beleben, auch wenn die Märkte bei den Dezember-Zahlen keine großen Überraschungen erwarten würden. Ebenfalls mit viel Aufmerksamkeit dürften die US-Einzelhandelsumsätze am Mittwoch, als Hinweis auf die Konsumneigung von US-Verbrauchern am aktuellen Rand, verfolgt werden. In der zweiten Wochenhälfte richte sich der Blick zudem nach Deutschland, wo die vorläufige Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für 2025 veröffentlicht werde. Und zu guter Letzt sollten Anleger im Auge behalten, dass die Berichtssaison wieder losgehe. Den Auftakt würden die US-Banken geben.
Die Kurse von Bundesanleihen hätten sich am Freitag nach der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten unter dem Strich kaum verändert. (12.01.2026/alc/a/a)
Der Stellenaufbau laufe zwar weiter nur schleppend, doch sei die Arbeitslosenquote im Dezember überraschend deutlich gesunken. Für die US-Notenbank, die Ende des Monats wieder über den Leitzins entscheide, seien die Arbeitsmarktdaten eine wichtige Orientierungsmarke beim Abstecken des geldpolitischen Kurses.
Besonders drei Punkte würden Beobachter aufseiten der Konjunkturdaten in dieser Woche auf dem Zettel haben. Die am Dienstag anstehenden Inflationsdaten aus den USA könnten die Diskussion über mögliche Zinssenkungen der FED erneut beleben, auch wenn die Märkte bei den Dezember-Zahlen keine großen Überraschungen erwarten würden. Ebenfalls mit viel Aufmerksamkeit dürften die US-Einzelhandelsumsätze am Mittwoch, als Hinweis auf die Konsumneigung von US-Verbrauchern am aktuellen Rand, verfolgt werden. In der zweiten Wochenhälfte richte sich der Blick zudem nach Deutschland, wo die vorläufige Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt für 2025 veröffentlicht werde. Und zu guter Letzt sollten Anleger im Auge behalten, dass die Berichtssaison wieder losgehe. Den Auftakt würden die US-Banken geben.
Die Kurse von Bundesanleihen hätten sich am Freitag nach der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten unter dem Strich kaum verändert. (12.01.2026/alc/a/a)


