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Rentenmarkt: Verschnaufpause?
18.12.23 09:12
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Woche der Notenbanken ist vorüber und brachte per saldo eine Forcierung der Zinssenkungserwartungen mit sich, obwohl sich die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks alle Optionen offenhalten und an dem datenabhängigen Ansatz festhalten, so die Analysten der Helaba.
Mithin hätten alle Zentralbanken es vermieden, baldige und massive Zinssenkungen in Aussicht zu stellen. Die Statements vor allem der FED und die Leitzinsprojektionen seien aber "dovish" aufgenommen worden und es sei fraglich, ob die in der neuen Woche anstehenden US-Daten etwas an den dortigen Zinssenkungserwartungen ändern könnten.
Etwas schwächere Einkaufsmanagerindices in der Eurozone hätten am Freitag ausgereicht, um erneut für Kauflaune am Rentenmarkt zu sorgen. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe kräftig zugelegt und bei 127,48 ein neues Kontrakthoch markieren können. Anschlusskäufe seien aber ausgeblieben und angesichts der Rally in den letzten Tagen und wegen der anhaltend überkauften Marktlage bleibe das Korrekturrisiko erhöht.
Die Renditen hätten sich über alle Laufzeiten hinweg und unter großen Schwankungen reduziert, wobei die Inversion der Bundkurve weiterhin prägnant sei. Der 10/2-Renditespread liege derzeit bei -45 Basispunkten. Auf einem ermäßigten Niveau könnten sich auch die Peripheriespreads halten. Diese seien nach der Ankündigung der EZB, ab der zweiten Jahreshälfte 2024 die PEPP-Bestände zu reduzieren, reingelaufen. (18.12.2023/alc/a/a)
Mithin hätten alle Zentralbanken es vermieden, baldige und massive Zinssenkungen in Aussicht zu stellen. Die Statements vor allem der FED und die Leitzinsprojektionen seien aber "dovish" aufgenommen worden und es sei fraglich, ob die in der neuen Woche anstehenden US-Daten etwas an den dortigen Zinssenkungserwartungen ändern könnten.
Etwas schwächere Einkaufsmanagerindices in der Eurozone hätten am Freitag ausgereicht, um erneut für Kauflaune am Rentenmarkt zu sorgen. Der richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe kräftig zugelegt und bei 127,48 ein neues Kontrakthoch markieren können. Anschlusskäufe seien aber ausgeblieben und angesichts der Rally in den letzten Tagen und wegen der anhaltend überkauften Marktlage bleibe das Korrekturrisiko erhöht.
Die Renditen hätten sich über alle Laufzeiten hinweg und unter großen Schwankungen reduziert, wobei die Inversion der Bundkurve weiterhin prägnant sei. Der 10/2-Renditespread liege derzeit bei -45 Basispunkten. Auf einem ermäßigten Niveau könnten sich auch die Peripheriespreads halten. Diese seien nach der Ankündigung der EZB, ab der zweiten Jahreshälfte 2024 die PEPP-Bestände zu reduzieren, reingelaufen. (18.12.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


