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Rentenmarkt: Unter Druck
07.10.24 09:05
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Steigende Ölpreise infolge der Zuspitzung des Nahost-Konflikts haben zunächst die Zinssenkungserwartungen überkompensiert und so sind im Verlauf der Vorwoche nicht nur die Rentenmärkte unter Druck gekommen, sondern auch die Aktiennotierungen, so die Analysten der Helaba.
Der unerwartet starke US-Arbeitsmarktbericht habe zudem für Druck auf die Rentenmärkte gesorgt, da die Zinssenkungserwartungen der Marktteilnehmer sich als zu ambitioniert erweisen könnten. Die Zinsspekulationen seien bereits weit gediehen gewesen und seien auch nach der Korrektur vom Freitag noch ausgeprägt. Eine Senkung der US-Leitzinsen um mehr als 25 Basispunkte im November werde von der Marktseite allerdings nicht mehr eingepreist.
Der unerwartet starke Arbeitsmarktbericht in den USA habe beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zu einer weiteren Eintrübung der technischen Perspektiven beigetragen. Seit dem zur Wochenmitte markierten Kontrakthoch bei 136,20 sei der Future unter Druck geraten und habe in der Folge die 21-Tagelinie (heute bei 134,69) unterschritten. Auch die Haltemarken um 134,00 (61,8%-Retracement und die 55-Tagelinie) seien durchbrochen worden.
RSI, Stochastik und MACD gäben nach, wobei letztere unterhalb ihrer Signallinien lägen. Der DMI stehe weiterhin auf Kauf und der ADX liege dabei auf hohem Niveau. Um die Chancen auf der Oberseite zu wahren, müsste wohl die 21-Tagelinie zügig zurückerobert werden, gefolgt von den alten Hochs bei 135,49/66. Impulsgeber dafür seien heute nicht erkennbar. Die nächsten Haltemarken zeigten sich bei 133,45, 133,16 und 132,65, dem Tief von Anfang September. (07.10.2024/alc/a/a)
Der unerwartet starke US-Arbeitsmarktbericht habe zudem für Druck auf die Rentenmärkte gesorgt, da die Zinssenkungserwartungen der Marktteilnehmer sich als zu ambitioniert erweisen könnten. Die Zinsspekulationen seien bereits weit gediehen gewesen und seien auch nach der Korrektur vom Freitag noch ausgeprägt. Eine Senkung der US-Leitzinsen um mehr als 25 Basispunkte im November werde von der Marktseite allerdings nicht mehr eingepreist.
Der unerwartet starke Arbeitsmarktbericht in den USA habe beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zu einer weiteren Eintrübung der technischen Perspektiven beigetragen. Seit dem zur Wochenmitte markierten Kontrakthoch bei 136,20 sei der Future unter Druck geraten und habe in der Folge die 21-Tagelinie (heute bei 134,69) unterschritten. Auch die Haltemarken um 134,00 (61,8%-Retracement und die 55-Tagelinie) seien durchbrochen worden.
RSI, Stochastik und MACD gäben nach, wobei letztere unterhalb ihrer Signallinien lägen. Der DMI stehe weiterhin auf Kauf und der ADX liege dabei auf hohem Niveau. Um die Chancen auf der Oberseite zu wahren, müsste wohl die 21-Tagelinie zügig zurückerobert werden, gefolgt von den alten Hochs bei 135,49/66. Impulsgeber dafür seien heute nicht erkennbar. Die nächsten Haltemarken zeigten sich bei 133,45, 133,16 und 132,65, dem Tief von Anfang September. (07.10.2024/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,2342 € | 125,5072 € | -0,273 € | -0,22% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


